iPhone Air 2, Ultra & Co.: Apple mitten in der „iPhone-Neuerfindung“
Nach dem iPhone Air soll es im Herbst den nächsten neuen Smartphone-Formfaktor von Apple geben. Abgeschlossen ist der Zyklus dann wohl 2027.
iPhone-Verpackungen: Apple hat noch einige Neuerungen vor.
(Bild: Sebastian Trepesch / heise medien)
Über die kommenden Jahre stehen größere Änderungen bei Apples Smartphones an. Der Konzern werde die im vergangenen Herbst mit dem iPhone Air begonnenen Formfaktor-Änderungen fortsetzen, glauben Marktbeobachter. Nächster Schritt ist demnach das erste faltbare Handy des Unternehmens, das iPhone Ultra – doch dabei wird es nicht bleiben.
Kamera-Plattform, Air, Foldable, rahmenloses iPhone 20
Ein sich über mindestens drei Jahre erstreckender Plan, das iPhone neu zu erfinden, sei bei Apple gestartet worden, glaubt etwa Bloomberg-Reporter Mark Gurman. Das Air und das (zumindest auf der Rückseite dank Kamera-Plattform) neu entwickelte iPhone 17 Pro gelten als Anfang, das erwähnte Ultra als Fortsetzung, das große Finale wäre dann ein Spezial-iPhone zum 20. Jubiläum der Apple-Smartphones im Herbst 2027.
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Zuletzt hieß es hier, Apple plane für das „iPhone 20“ ein nahezu rahmenloses Display mit leichten Abrundungen. Die Idee, ein Gerät quasi vollständig aus Glas zu bauen, geistert schon seit vielen Jahren durch Apples Designabteilung. Wie beeindruckend dieses tatsächlich wird, bleibt unklar. Screens, wie sie etwa Samsung offeriert, deuten die Rahmenlosigkeit eher an.
Neue Terminplanung für Verkäufe über das gesamte Jahr
Mit dem Umbau des Formfaktors wandern konventionellere iPhone-Modelle vermutlich zu einem neuen Vorstellungstermin. Ab 2027 soll Apple planen, im Frühjahr ein weiteres Event zu veranstalten – mehr als die aktuelle Vorstellung der e-Modelle aus den vergangenen zwei Jahren. So könnte bereits das iPhone 18 vom September in den März rutschen, zusammen mit einem iPhone Air 2 und einem 18e. Zwei Pro-Varianten, also 18 Pro und 18 Pro Max, werden weiterhin zusammen mit dem neuen Ultra erwartet.
Für Apple wäre eine Abkehr von der Konzentration auf den Herbst (und damit das Weihnachtsgeschäft) sicher sinnvoll, um Umsätze besser zu verteilen. Nutzer müssten sich allerdings zunächst daran gewöhnen, dass es im Frühjahr nicht nur die e-Modelle gibt, sondern eben noch mehr neue iPhones. Das iPhone 18 könnte, sagte ein Leaker kürzlich, deutlicher von den Pro-Modellen abgesetzt werden. Das wiederum würde dann allerdings mit den e-Modellen kollidieren, die traditionell an Einsteiger und Firmenkunden verkauft werden. Die Pro-Modelle sollen auch bessere Kameras erhalten, darunter erstmals 200-Megapixel-Periskop-Teleobjektive.
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(bsc)