Bugfix-Update: Apple veröffentlicht iOS 26.4.1 und iPadOS 26.4.1

Apple hat in der Nacht zum Donnerstag ein weiteres iOS-Update vorgelegt. Der Hersteller macht wenige Angaben dazu, doch es geht wohl um iCloud-Probleme.

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iOS 26 auf drei iPhones

iOS 26 auf drei iPhones. Hier gut zu sehen: Der neue Liquid-Glass-Look.

(Bild: Apple)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apple hat am Mittwochabend ein weiteres iOS-26-Update publiziert. Mit iOS 26.4.1 werden laut Apple „Fehler behoben“ – weitere Angaben macht der Konzern in den Release-Notes zur Aktualisierung nicht. Sie ist als iPadOS 26.4.1 auch für Tablets des Konzerns verfügbar. Sicherheitsrelevante Bugfixes sind in iOS 26.4.1 und iPadOS 26.4.1 laut Apple nicht enthalten, es gibt keine veröffentlichten CVE-Einträge für die Updates.

Wie sich mittlerweile herausstellte, scheinen die Aktualisierungen mindestens für zwei Bereiche wichtig zu sein: die Sync-Probleme mit iCloud, die seit iOS 26.4 und iPadOS 26.4 bestehen sollen, sowie den eigentlich standardmäßig aktiven Diebstahlschutz Stolen Device Mode. Bei iCloud versagte Apples Synchronisierungs-Framework CloudKit den Dienst, was dazu führte, dass Geräte teilweise ihre Daten nicht hochluden oder diese nicht korrekt von Apples Servern beziehen konnten. macOS 26.4 war hingegen nicht betroffen.

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Laut einem Dialog in Apples Entwicklerforum ist das Problem seit mehreren Wochen bekannt und Apple war informiert. Ein Mitarbeiter des Konzerns bat die Developer zudem, das Update auszuprobieren, um sicherzustellen, dass der Fix funktioniert. Dem ist offenbar so. Zuvor konnte man auf dem Mac Änderungen machen, die sich auf einem iPhone nicht widerspiegelten. In der Mac- &-i-Redaktion war dies auch mit Apples Notizen-App nachvollziehbar. Nutzerberichten zufolge streikte phasenweise auch die Synchronisation bei der Passwörter-App, was sehr störend sein konnte.

Eine zweite Änderung in iOS 26.4.1 scheint wie erwähnt den Stolen Device Mode zu betreffen. Dieser ist seit iOS 17.3 verfügbar, wurde aber erst mit 26.4 standardmäßig aktiviert. Dies geschah jedoch offenbar nicht bei Managed-Devices, also Geräten, die von Administratoren via MDM verwaltet wurden. Mit dem Update von iOS 26.4 auf 26.4.1 wird der Dienst nun offenbar aktiv.

Sinn der Sache ist es, dass man nicht einfach den Passcode / die iPhone-PIN einer Person beobachten kann, um damit dann ganze Apple-Accounts zu übernehmen. Der Diebstahlmodus verlangt zusätzliche biometrische Merkmale, wenn man sich nicht an bekannten Orten befindet – oder immer, wenn man dies so einstellt. Zuvor hatte es zahlreiche Berichte zu dieser Angriffsform gegeben. Ob auch noch weitere Veränderungen in iOS 26.4.1 und iPadOS 26.4.1 stecken, bleibt unklar. Die Aktualisierungen laufen ab iPhone 11 oder höher, iPad Pro 12.9 ab der 3. Generation, iPad Pro 11 ab der 1. Generation, iPad Air ab der 3. Generation, Standard-iPad ab der 8. Generation und iPad mini ab der 5. Generation.

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(bsc)