Mac mini und Mac Studio: Apple kann bestimmte RAM-Konfigurationen nicht liefern

Schon zuvor gab es bestimmte Desktop-Mac-Varianten nicht mehr oder mit langer Wartezeit. Einige sind nun temporär ganz gestrichen.

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Mac mini M4 mit Zubehör

Mac mini M4 mit Zubehör: Je nach RAM-Ausstattung derzeit nicht zu haben.

(Bild: Apple)

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Wer sich aktuell für einen Mac Studio oder einen Mac mini M4 interessiert, erhält bei Apple nicht alle üblichen RAM-Varianten. Diese werden, sobald man sie in Apples Online-Laden selektiert, als „derzeit nicht verfügbar“ gelistet. Gründe gibt Apple nicht an, Beobachter glauben allerdings an Auswirkungen der aktuellen Speicherkrise. Schon zuvor hatte es bestimmte Gerätevarianten nur mit Verzögerung gegeben, zudem hatte Apple bereits im März die 512-GByte-RAM-Variante des Mac Studio ersatzlos gestrichen. Doch nun sind auch eigentlich scheinbar „normale“ Konfigurationen betroffen.

Wer etwa ein 32-GByte-Modell des Mac mini M4 möchte, bekommt die temporäre Nichtlieferbarkeit angezeigt, auch in den meisten Ladengeschäften gibt es die Hardware nicht. Gleiches gilt etwa für die 64-GByte-Version des Mac mini M4 Pro. Beim Mac Studio müssen Interessierte unter anderem auf die 128-GByte-Variante des M4 Max verzichten. Auch hier heißt es nur: „derzeit nicht verfügbar“.

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Apple macht keine Angaben dazu, warum die Verfügbarkeiten so sind, wie sie sind – auch nicht, wann sich die Situation verbessert. Hilfreich kann nur sein, einen Blick in den heise-Preisvergleich zu werfen, um alternative Händler aufzutun. Hier sieht die Verfügbarkeit oft noch besser aus, zudem sind die Preise üblicherweise niedriger als beim Hersteller selbst.

Neben der Möglichkeit, dass Apple von der RAM-Krise betroffen ist, könnte es noch eine weitere Erklärung geben: Die Tatsache, dass der Konzern neue Baureihen von Mac mini und Mac Studio vorbereitet. Allerdings werden in diesem Fall üblicherweise Konfigurationen als verspätet gelistet, nicht jedoch als gar nicht verfügbar. Dennoch stehen neue Modelle auf Apples Liste – der Mac mini M4 erschien im November 2024, der Mac Studio M4 Max und M3 Ultra im März 2025.

Beide Maschinen könnten von Apple auf den M5 gebracht werden, dieser steckt bereits im MacBook Pro und MacBook Air. Zuletzt hatten sich die RAM-Preise etwas stabilisiert. Apple lässt seine Speicherchips direkt in den von TSMC hergestellten SoCs verbauen, benötigt aber die Zulieferung unter anderem von Samsung.

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(bsc)