Mondmission Artemis-2 entfernt sich weiter von der Erde als je zuvor

Nach ĂĽber 50 Jahren sind erstmals wieder Menschen zum Mond geflogen. Sie haben sich dabei nicht nur weiter von der Erde entfernt als je ein Mensch zuvor.

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Der Mond und die Erde mit dem Orion-Raumschiff im Vordergrund

Der Mond und die Erde mit dem Orion-Raumschiff im Vordergrund

(Bild: NASA/Artemis-2)

Lesezeit: 8 Min.
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„To boldly go where no man has gone before“, hieß es im Vorspann der US-Fernsehserie Star Trek, die hierzulande unter dem Titel Raumschiff Enterprise lief: „Kühn dorthin vorzustoßen, wo noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist“. Das war auch das Ziel der Artemis-2-Mission: Commander Reid Wiseman, Pilot Victor Glover, Missionsspezialistin Christina Koch und Missionsspezialist Jeremy Hansen sind weiter in den Weltraum vorgestoßen, als je ein Mensch vor ihnen: Bei der Umrundung des Mondes waren sie 406.771 Kilometer von der Erde entfernt.

Es gab weitere Premieren: Erstmals flogen eine Frau, ein Nichtweißer und ein Ausländer – der Kanadier Hansen – bei einer NASA-Mission zum Mond. Die Besatzungen sämtlicher Apollo-Missionen vor über 50 Jahren rekrutierten sich ausschließlich aus weißen, US-amerikanischen Männern.

Die Artemis-2- Crew: Christina Koch, Jeremy Hansen, Reid Wiseman und Victor Glover (im Uhrzeigersinn)

(Bild: NASA)

Zudem flog erstmals eine Schlüsselkomponente mit, die nicht in den USA gebaut wurde: Das European Service Module (ESM) trieb die Orion-Kapsel an und versorgte die Crew mit Sauerstoff und Energie. Das ESM basierte auf dem von den Europäern gebauten Automatischen Transfervehikel (ATV).

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