Rolls Royce stellt exklusives Elektro-Cabrio vor

Rolls Royce hat sein zweites Elektroauto vorgestellt. Das Cabrio ist von der Formensprache der Zwischenkriegszeit inspiriert und sehr exklusiv.

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Elektro-Cabrio Project Nightingale von Rolls-Royce

Elektro-Cabrio Project Nightingale von Rolls-Royce

(Bild: Rolls-Royce Motor Cars)

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Die Sonne scheint, das Verdeck ist offen und die Haare im Fahrtwind flattern lassen – das ist seit einiger Zeit aus der Mode gekommen. Elektrische Cabrios gibt es fast gar keine. Ein britischer Autohersteller will das Ă€ndern – auf seine ganz eigene Weise.

Project Nightingale nennt Rolls-Royce sein elektrisches Cabrio. Schon allein die GrĂ¶ĂŸe ist ein Statement: Der Zweisitzer ist knapp 5,80 Meter lang.

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Das Design ist eine Reminiszenz an die 1920er und 1930er Jahre. Die stromlinienförmige Karosserie erinnert an die Formensprache des Art Déco. Das nach unten gezogene Heck etwa ist nach der des Rolls-Royce 17EX gestaltet, einem Konzeptfahrzeug aus dem Jahr 1928.

NatĂŒrlich fehlt auch der typische Pantheon-KĂŒhlergrill nicht, auch wenn er in der Elektro-Ära keine Funktion mehr hat. Er ist fast einen Meter breit und wird von der KĂŒhlerfigur Spirit of Ecstasy, auch Emily genannt, gekrönt.

Project Nightingale ist nach dem 2022 vorgestellten Spectre das zweite Elektroauto des britischen Luxusautoherstellers. Details ĂŒber den Antrieb nennt Rolls-Royce nicht. Die Rede ist lediglich vom eigenen elektrischen Antriebsstrang. Gut möglich also, dass das Cabrio den gleichen Antriebsstrang hat wie die Limousine.

Rolls-Royce Project Nightingale (7 Bilder)

Elektro-Cabrio Project Nightingale von Rolls-Royce (Bild:

Rolls-Royce Motor Cars

)

Der besteht aus zwei Motoren mit einer Gesamtleistung von 430 Kilowatt – seit dem vergangenen Jahr gibt es noch eine Version mit 485 Kilowatt – und einem Akku mit einer KapazitĂ€t von 102 Kilowattstunden. FĂŒr den Spectre nennt Rolls-Royce eine Reichweite von rund 500 Kilometern (nach der Worldwide harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP).

„Einige der anspruchsvollsten Rolls-Royce-Kunden der Welt haben uns um unser ehrgeizigstes Projekt gebeten. Als Antwort darauf haben wir drei Elemente zusammengebracht, die noch nie zuvor in unserer Marke nebeneinander existiert haben: die komplette Gestaltungsfreiheit beim Karosseriebau, unseren leistungsstarken, nahezu gerĂ€uschlosen vollelektrischen Antriebsstrang und eine einzigartig kraftvolle und zugleich gelassene Ausdrucksform des offenen Fahrens – ein Erlebnis, das nur diese Technologie ermöglicht“, sagte Chris Brownridge, Chef von Rolls-Royce Motor Cars. „Dazu bedurfte es der gleichen kĂŒhnen Denkweise, die unseren MitbegrĂŒnder Sir Henry Royce dazu trieb, in den 1920er Jahren seine radikal anderen experimentellen ‚EX‘-Automobile zu entwickeln.“

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Ein Project Nightingale zu fahren, ist eher unwahrscheinlich: Rolls-Royce will nur 100 StĂŒck bauen, und auch die werden nur handverlesenen Kunden angeboten: Das Fahrzeug ist das erste der Coachbuilding Collection, die nur auf Einladung verfĂŒgbar ist. Ein Fahrzeug soll nach Informationen der US-Nachrichtenagentur Bloomberg 3,5 Millionen US-Dollar kosten. 2028 sollen die ersten E-Cabrios ausgeliefert werden.

(wpl)