Die sparsamsten Neuwagen mit Hybridantrieb: Verbrauch und Kosten im Vergleich
Noch immer haben die meisten Neuwagen einen Verbrennungsmotor eingebaut. Welche bieten den geringsten Spritverbrauch?
Wenn es um geringe Spritverbrauchswerte geht, ist Toyota mit seinen Hybriden noch immer vorn dabei.
(Bild: Toyota)
Ein neues Auto soll her? Bei Spritpreisen von zwischenzeitlich mehr als 2,5 Euro für einen (!) Liter - egal welche Sorte - bekommt der Verbrauch in vielen Überlegungen sicherlich eine höhere Priorität als in der Vergangenheit. Im Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure (WLTP), dem verbindlichen Zyklus zur Verbrauchsfeststellung, werden zum Teil bemerkenswerte Versprechen gemacht. Das gilt gerade für Plug-in-Hybride, bei denen in der privaten Bilanzierung des gesamten Energiebedarfs der Stromverbrauch oftmals unterschlagen wird. Den bekommen allerdings nur die wenigsten geschenkt, und der Stromverbrauch liegt auch über dem eines E-Autos. Deshalb sind sie in dieser Zusammenstellung auch nicht enthalten. Wir haben die sparsamsten Neuwagen mit Verbrennungsmotor rausgesucht, vergleichen die Verbrauchsdaten mit der Praxis und benennen die Kosten.
- noch immer haben die meisten Neuwagen einen Verbrenner eingebaut - oft unterstĂĽtzt durch einen E-Motor
- Hybride können den Kraftstoffverbrauch senken
- im Unterhalt ist der Verbrauch, trotz gestiegener Spritkosten, nachrangig
Wertverlust als größter Kostenfaktor
Zunächst aber muss eines abgeräumt werden: Bezogen auf die Gesamtkosten steht trotz enorm gestiegener Spritpreise unverändert der Wertverlust an erster Stelle. Wenn es Ihnen vorrangig um geringe Fahrenergiekosten geht, haben Sie mit einem Elektroauto unter Umständen zumindest die Chance, diese gegenüber einem Verbrenner signifikant zu senken. Das Interesse an Elektroautos steigt derzeit stark an, getrieben durch die Entwicklung auf dem Ölmarkt und die neu aufgelegte Förderung. Dennoch haben die meisten Erstzulassungen auf dem deutschen Markt unverändert einen Verbrennungsmotor eingebaut – inzwischen oft mit irgendeiner Unterstützung durch einen E-Motor.
Unterschiedliche Hybrid-Konzepte fĂĽhren zum Erfolg
Das gilt auch für alle Kandidaten in dieser Zusammenstellung. Hersteller gehen dabei technisch unterschiedliche Wege, wobei ein Kerngedanke die meisten Ideen eint. Der Verbrennungsmotor soll in dem Lastbereich durch einen E-Motor unterstützt werden, in dem er besonders ineffizient ist. Das kann auch abseits eines Plug-in-Hybrids so weit getrieben werden, dass teilweise tatsächlich elektrisch gefahren wird. Renault und Dacia werben damit, dass in den Hybriden mit Multi-Mode-Getriebe bis zu 80 Prozent Streckenanteil mit dem E-Motor zurückgelegt werden. Dafür bräuchte es dann allerdings schon wirklich sehr besondere Umgebungsvariablen. Andererseits: Im Test erfuhr ich in Renault-SUV-Modellen mit diesem Antrieb auf Landstraßen problemlos weniger als 5 Liter auf 100 km.
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