Neue „Ultra“-Geräte von Apple in der Pipeline: Notebook und Handy

Bis Herbst wird es von Apple einem Bericht zufolge nicht nur Ultra-Chips und Ultra-Uhren, sondern auch Ultra-Geräte geben – wenn nichts dazwischen kommt.

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iPhone-Verpackungen

iPhone-Verpackungen: Das iPhone Ultra kommt.

(Bild: Sebastian Trepesch / Mac & i)

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Mehr „Ultra“ wagen: Nach Chips wie dem M3 Ultra oder der Computeruhr Apple Watch Ultra will Apple seinen Begriff für High-End-Hardware auch auf iPhones und MacBooks ausdehnen. Dabei soll es aber nicht bleiben, heißt es in einem Bericht der amerikanischen Macworld, der sich auf Insider beruft. Auch iPads sollen das neue Branding angeblich erhalten. Dabei geht es Apple darum, die Hardware technisch und preislich von bestehenden Produkten abzusetzen. Das heißt auch, dass man dafür tief(er) in den Geldbeutel greifen muss.

Erstes Ultra-Produkt aus der Reihe der Smartphones ist das iPhone Ultra. So will Apple angeblich sein erstes Foldable titulieren. Das faltbare Smartphone soll über 2000 US-Dollar kosten und dürfte im September vorgestellt werden – als Topmodell in diesem Jahr neben dem iPhone 18 Pro und 18 Pro Max. Die Auslieferung ist für Herbst geplant, wenn auch wohl anfangs in kleineren Stückzahlen.

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Zweites Ultra-Gerät soll das MacBook Ultra sein. Dabei handelt es sich um das erste Notebook-Modell des Konzerns mit OLED-Bildschimr und Touch-Steuerung. Ob es hier mit der Lieferung noch in diesem Jahr klappt, bleibt aber unklar. Apple kämpft, wie viele andere Unternehmen, mit der aktuellen Chipkrise. Bloomberg-Journalist Mark Gurman ging zuletzt davon aus, dass es erste Ende des Jahres bis Januar 2027 soweit ist. Unklar bleibt, ob Apple auch die Vorstellung verschiebt oder beim Oktober-Termin bleibt. MacBook-Pro-Modelle sollen weiterhin verfügbar sein, ob es hier schon in diesem Jahr einen Refresh gibt, ist unklar. Die Modelle wurden erst kürzlich auf Stand M5 gebracht, könnten also noch bis 2027 im Programm bleiben.

Weitere Ultra-Modelle sind laut Macworld ein neues iPad (eventuell faltbar), das als „Priorität” von Apples nächstem CEO John Ternus gilt. 2028 gilt aber als wahrscheinlicherer Termin als 2027. Weiterhin bastelt Apple an neuen AirPods mit integrierter Kamera für KI und Gestensteuerung. Auch hier ist die Ultra-Bezeichnung vorstellbar, um die Modelle von den AirPods Pro abzusetzen, die weiterhin im angeboten werden.

Für Nutzer ist das alles zunehmend verwirrend: Sie müssen nun Pro, Max und Ultra voneinander unterscheiden. Schon jetzt kommt es dabei zu Doppelbezeichnungen, etwa beim MacBook Pro M5 Pro. Ein MacBook Ultra würde zudem nicht mit den dem Mac Studio vorbehaltenen Ultra-Chips kommen (schon allein aufgrund der Leistungsaufnahme), sondern mit M6 Max und M6 Pro – also als „MacBook Ultra M6 Pro“ oder „MacBook Ultra M6 Max“.

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(bsc)