Ehemalige Samsung-Designer entwickeln leichten E-Antrieb fĂĽrs Fahrrad

Cyplore hat einen leichten E-Antrieb entwickelt, der aus Fahrrädern E-Bikes macht. Hinter dem Hongkonger Unternehmen stecken Designer aus bekannten Firmen.

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Nabenmotor von Cyplore in eingebautem Zustand

Nabenmotor von Cyplore in eingebautem Zustand

(Bild: Cyplore)

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Elektrische Unterstützung gewünscht, aber keine Lust, ein neues Fahrrad zu kaufen? Einige Unternehmen bieten Nachrüstsätze, die das konventionelle Fahrrad in ein E-Bike umfunktionieren. Das Hongkonger Unternehmen Cyplore behauptet von seinem, er sei der leichteste.

Der Motor, den Cyplore entwickelt hat, ist ein Nabenmotor fĂĽr das Hinterrad. Er hat eine Leistung von 250 Watt, bietet ein Drehmoment von 23 Newtonmeter und wiegt 1,7 Kilogramm. Der Motor unterstĂĽtzt in der AusfĂĽhrung fĂĽr Europa bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, in der US-AusfĂĽhrung bis 32 km/h.

Der Akku wird an einer Halterung am Unterrohr befestigt – dort, wo viele Radfahrer ihre Trinkflasche anbringen. Tatsächlich ähnelt er von der Form auch einer solchen. Er hat eine Kapazität von 111 Wattstunden, was für eine Reichweite von 50 Kilometern reichen soll.

Zum Laden kann er abgenommen werden. Geladen wird mit einem USB-C-Anschluss. Es soll eine Stunde dauern, bis er voll ist.

Das Unternehmen bietet den Elektroantrieb in zwei Varianten an: Cyplore One beinhaltet ein Hinterrad mit vormontiertem Motor und den Akku. FĂĽr Bastler ist die Version Cyplore Flex gedacht, bei der der Motor selbst ins Hinterrad eingebaut werden muss.

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Hinter dem Unternehmen Cyplore stecken ehemalige Designer von Alibaba, Samsung und Xiaomi. Derzeit läuft eine Kickstarter-Kampagne für das Projekt, mit einem Ziel von 80.000 Hongkong-Dollar, umgerechnet knapp 8600 Euro. 225 Unterstützer haben bereits über 1,5 Millionen Hongkong-Dollar (rund 166.000 Euro) zugesagt.

Bei Kickstarter kostet Cyplore Flex 4700 Hongkong-Dollar, etwa 515 Euro, und Cyplore One 6105 Hongkong-Dollar, knapp 670 Euro. Im regulären Handel sollen sie später umgerechnet 980 Euro respektive 1300 Euro kosten. Die Auslieferung an die ersten Unterstützer ist für November geplant.

(wpl)