USB-C-Laden mit leerem Akku: Nutzer melden Probleme bei iPhone 17 Pro und Air

Nutzer berichten, dass manche aktuellen iPhones nach einer Tiefenentladung länger brauchen, bis sie wieder nutzbar sind. Es gibt aber Tricks dagegen.

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iPhone mit fast leerem Akku

iPhone mit fast leerem Akku: Problem mit Tiefenentladung?

(Bild: serhatctk / Shutterstock)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Besitzer aktueller iPhones melden ein störendes Problem im Zusammenhang mit stromlosen Geräten. Demnach kommt es vor, dass eines der Apple-Handys, wenn es aufgrund fehlenden Saftes zur Ausschaltung kam, sich nicht mehr durch Einstöpseln eines USB-C-Kabels samt Netzteil wiederbeleben lässt. Statt das übliche „Akku leer“-Symbol (Batterie mit rotem Füllstand) zu präsentieren, bleibt das iPhone dunkel. Auftreten soll das nur bei solchen Tiefenentladungen und auch nur beim iPhone 17 Pro, 17 Pro Max sowie dem iPhone Air. Einzelne Meldungen gibt es außerdem von iPhone-17-Besitzern.

Wie 9to5Mac und betroffene User in Foren und auf Reddit berichten, scheint die Wiederbelebung per Kabel offenbar überhaupt nicht zu gelingen. „Es kam keine Akku-leer-Anzeige auf dem Bildschirm, der Bildschirm blieb einfach schwarz. Es war so, als wäre das Telefon tot”, schreibt das Apple-Magazin. Ob es bei einer Tiefenentladung stets zu diesem Verhalten kommt oder es nur sporadisch auftritt, bleibt unklar. Da das Air einen vergleichsweise kleinen Akku hat, dürfte es hier häufiger passieren.

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Glücklicherweise gibt es eine Wiederbelebungsmethode: Alle aktuellen iPhones verfügen über eine Lademöglichkeit via Induktion. Wer einen Qi-Auflader oder einen MagSafe-kompatiblen Ladepuck zur Verfügung hat, sollte diesen nutzen. Bei Mayo klappte das schließlich auch: Nach einer guten Viertelstunde kam es zu einer Wiederbelebung des iPhone Air.

Es ist unklar, ob Apple das Problem mittels Software-Update beheben kann oder es sich um ein Hardware-Problem handelt. Die jüngsten iOS-26-Versionen (26.4.1 und 26.4.2) beheben den Fehler jedenfalls nicht. Nutzer sollten darauf achten, ihr iPhone möglichst nicht so weit zu entladen, dass es zu einer Abschaltung kommt, was allerdings insbesondere unterwegs manchmal nicht anders möglich ist. Hat der Akku noch ein oder zwei Prozent Strom, geht er nicht in die Tiefenentladung über, wenn man ein USB-C-Kabel samt Netzteil anschließt.

Versagt das Laden per USB-C, sollte man den Trick mit MagSafe oder Qi beachten – solche Lader werden glücklicherweise auch in immer mehr Restaurants, Bahnhöfen oder Flughäfen angeboten. Auch gibt es mittlerweile externe Akkus mit MagSafe, etwa Apples eigenen, der speziell für das iPhone Air gedacht ist.

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(bsc)