Public IT: Das Programm der c't-Konferenz für den öffentlichen Sektor steht fest
Die neue c't-Konferenz Public IT vermittelt Praxiswissen zu Automatisierung und KI sowie Cloud und Souveränität. Frühbucher-Tickets sind nun erhältlich.
Am 28. und 29. Oktober 2026 findet in Hannover erstmals die Public IT statt. Die neue c’t-Konferenz richtet sich an Verantwortliche für IT und Digitalisierung im öffentlichen Sektor. Die Schwerpunkte liegen in diesem Jahr in den Themenbereichen Cloud und Souveränität sowie Automatisierung und KI. Das Konferenzprogramm bietet an zwei Tagen in zwei Tracks über 20 praxisnahe Vorträge, die von der c’t-Redaktion aus über 90 Einreichungen ausgewählt wurden.
Die Keynote am ersten Konferenztag hält Stefan Latuski, CIO der Bundesagentur für Arbeit. Er zeigt, wie Cloud, Automatisierung und KI in der konkreten Umsetzung bei Deutschlands größter ziviler Behörde zusammenwirken. Am zweiten Tag gibt Dr. Alexander Georgiadis, CIO des Landes Niedersachsen, in seiner Keynote einen Einblick, wie Niedersachsen den Spagat zwischen steigendem Digitalisierungsdruck und höheren Anforderungen an Souveränität und Cybersicherheit strategisch und operativ angeht.
Souveräne Arbeitsplatz-Software im Praxiseinsatz
Pamela Krosta-Hartl, Geschäftsführerin des Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDiS), stellt in ihrem Vortrag Kriterien vor, mit denen sich kritische Abhängigkeiten der Öffentlichen Verwaltung bewerten und Lösungen für mehr Handlungsfähigkeit identifizieren lassen.
Dr. Patrick Grete vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik teilt in seinem Vortrag anonyme, konkrete Erfahrungen aus der Beratungspraxis des BSI zu sicherer Cloud-Nutzung. In weiteren Vorträgen geht es unter anderem um die Deutsche Verwaltungscloud, um den Praxiseinsatz des Digitalen Arbeitsplatzes für Lehrkräfte (DAP) auf Basis von openDesk in Baden-Württemberg und um die Einführung eines neuen Verzeichnisdienstes in Schleswig-Holstein.
Technologieoffene Automatisierung
Im Track „Automatisierung und KI“ erklärt Dr. Lina Harispuru, Programmmanagerin Prozessautomatisierung bei der Stadt Nürnberg, „warum Automatisierung technologieoffen sein muss“ und beleuchtet anhand konkreter Beispiele, wie unterschiedliche Technologien – insbesondere RPA, Job-Batch-Verarbeitung und KI – miteinander kombiniert werden können.
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In weiteren Vorträgen geht es um die konkreten Erfahrungen größerer und kleinerer Behörden etwa mit generativer KI und Low-Code-Tools. Zum Beispiel diskutiert Thorsten Rode, Sachgebietsleiter IT-Service bei der Stadt Nettetal, die Frage, inwiefern solche neuen Techniken zu einem „Ende der Fachverfahren-Ära“ führen und die Verwaltung neu definieren. Fabian Reinold, Teamleiter KI Entwicklung & Services bei der Stadt München, berichtet „wie Münchens KI-Tool erst scheiterte und dann die Verwaltung eroberte“. Ein weiterer Vortrag im Themenbereich generative KI wird zeitnah bestätigt.
Am ersten Konferenztag ist zudem das Thema Registermodernisierung prominent platziert: NOOTS-Gesamtleiter Michael Pfleger von der FITKO und weitere Experten erläutern, wie Behörden den Anschluss an das NOOTS sicher und datenschutzkonform meistern.
Frühbucher-Tickets jetzt erhältlich
Tickets für die Public IT sind ab sofort über die Webseite der Konferenz erhältlich. Beschäftigte aus Behörden, öffentlichen Einrichtungen und öffentlichen Unternehmen zahlen bei der Buchung bis Ende August 249 Euro (zzgl. 19% MwSt.). Der Frühbucher-Preis für Teilnehmer aus der Wirtschaft liegt bei 749 Euro (zzgl. 19% MwSt.). Das Programm ist ebenfalls auf der Webseite der Public IT veröffentlicht.
(cwo)