Bundestagswahl, Helene Fischer, Harlem Shake und Gangnam Style dominieren in den Suchtrends 2013
Google und Microsoft haben die Anfragen an ihre Suchmaschinen ausgewertet und die Ranglisten der meistgefragten Begriffe des Jahres veröffentlicht. Auch andere Online-Angebote haben in ihren Logfiles gewühlt.
Der interaktive Wahlhelfer "Wahl-O-Mat" hat es in Deutschland zum Suchbegriff des Jahres 2013 bei Google gebracht. Das Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung habe das stärkste Wachstum aller eingegebenen Begriffe erzielt. Insgesamt seien Wahlen, Fußball und der "Harlem Shake" die beliebtesten Begriffe gewesen, nach denen die Menschen in Deutschland im Netz gesucht haben, teilte Google am Dienstag mit.
Die am stärksten angestiegenen Begriffe bei Google 2013 (10 Bilder)

Während Google die Schlagersängerin Helene Fischer als meistgesuchte Person 2013 ausweist, haben die meisten Bing-Nutzer in dieser Kategorie nach der US-amerikanischen Schauspielerin und Sängerin Selena Gomez gesucht. Im Gegensatz zu Google hat Microsoft aber keine allgemeine Liste der meistgesuchten oder der Begriffe herausgegeben, die das stärkste Wachstum auswiesen. Diese geben ohnehin nicht wirklich die Begriffe wieder, nach denen die Webnutzer am meisten suchen, denn Begriff wie "Porno" und "Sex" tauchen nicht auf - sie werden von den Anbietern aus den Ranglisten herausgefiltert.
In der Kategorie Musik brachte es das Lies "Harlem Shake" unter den am stärksten angestiegenen Begriffen auf den Spitzenplatz. Der Song "Gangnam Style" folgt auf den zweiten Platz, während er bei Bing noch immer auf dem ersten Rang thront.
Die meistgesuchten Personen bei Google und Bing 2013 (20 Bilder)

Auch der schwedische Musikdienst Spotify hat eine Hitliste des Jahres herausgebracht. Am meisten gestreamt wurden in Deutschland die Songs des Rap-Duos Macklemore & Ryan Lewis. Es ist auch die beliebteste männliche Band. So nehmen die beiden mit ihrem Song "Can’t Hold Us" auch die Position des meistgestreamten Songs ein. Auf Platz zwei folgt "Wake Me Up" von Avicii.
Wer nicht genug kriegen kann von den Top Ten des Jahres 2013, der bekommt online einige vom US-Magazin Time geboten. Von den besten Filmen des Jahres über Top 10 der Meme bis hin zu den besten Apps finden sich dort gut 50 Ranglisten. Da bietet es sich fast an, eine Top 10 der besten Top 10 anzulegen. (anw)