Premiere in Paris: Der neue Opel-Mini

Der neue Kleinstwagen Adam soll fĂŒr Opel der Beginn einer besseren Zukunft werden. Nun wurde er offiziell in Paris vorgestellt. Wir konnten den Neuen schon mal aus der NĂ€he betrachten

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Adam, wohin das Auge reicht: Opel prÀsentiert auf dem Pariser Autosalon 2012 seinen neuen Kleinstwagen.
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Von
  • Matthias Nauman
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Paris (Frankreich), 28. September 2012 – Es war ein wie ein Zeichen, und es kam von ganz oben: PĂŒnktlich zum Beginn der PrĂ€sentation des neuen Opel Adam fing es an zu regnen. Doch Marketing-Vorstand Alfred Rieck und Chef-Designer Mark Adams ließen sich nicht beirren und stellten den Kleinstwagen und HoffungstrĂ€ger der Marke ausfĂŒhrlich vor.

Äußerliche Ähnlichkeiten des 3,70 Meter kurzen, dreitĂŒrigen Adam mit dem Fiat 500, dem Audi A1 oder dem Mini sind nicht zu leugnen. Aber im Vergleich zu letzterem verzichtet der Adam auf einen Retrolook - denn einen entsprechenden VorgĂ€nger oder ein Vorbild in der Opel-Historie gibt es nicht.

Premiere in Paris: Der neue Opel-Mini (17 Bilder)

Adam, wohin das Auge reicht: Opel prÀsentiert auf dem Pariser Autosalon 2012 seinen neuen Kleinstwagen.

Vom Mini und Fiat 500 hat sich der Opel die zahlreichen Möglichkeiten zur Individualisierung abgeschaut. Über 300.000 Gestaltungskombinationen sollen möglich sein. Das Dach etwa kann zu fast jeder Lackierung in Schwarz, Weiß oder Dunkelbraun geordert werden. Drei unterschiedliche Exterieurdekore stehen zur Wahl, die auf Dach, Motorhaube, Außenspiegeln sowie im TĂŒrbereich angebracht werden können. 31 verschiedene Felgenvarianten von 15 bis 18 Zoll sind erhĂ€ltlich. An einige RĂ€der können Zierclips in unterschiedlichen Farben befestigt werden.

Zu einem echter Hingucker wird der Adam aber erst, wenn der Kunde krĂ€ftig in der umfangreichen Ausstattungsliste zuschlĂ€gt. In der Grundausstattung rollt der Kleinstwagen nĂ€mlich ohne Kontrastdach und mit Stahlfelgen vom Band. Auch der Innenraum wird erst gegen Aufpreis richtig schick. Mit entsprechenden Zierleisten in Armaturentafel und TĂŒren, mit Sportsitzen und Lederausstattung hinterließ die Adam-Kabine bei einer ersten Sitzprobe einen ĂŒberraschend hochwertigen Eindruck. Das Cockpit fĂ€llt zudem deutlich ĂŒbersichtlicher als im verspielten Mini aus. Zahlreiche Dekorelemente fĂŒr den Adam sind ĂŒbrigens separat als Zubehör erhĂ€ltlich und erlauben auch nachtrĂ€glich eine Individualisierung beziehungsweise eine Anpassung an wechselnde GeschmĂ€cker.

Nicht mehr als eine nette Spielerei ist der optionale "Sternenhimmel". Mit Hilfe von 60 LEDs kann hier die Illusion einer sternenklaren Nacht simuliert werden. Alternativ ist ein Panorama-Glasdach erhĂ€ltlich. Der Adam ist als kleiner und wendiger Stadtflitzer konzipiert, das Platzangebot im Fond fĂ€llt entsprechend ĂŒberschaubar aus. Das gilt auch fĂŒr den Kofferraum, der mit einem Fassungsvermögen von 160 bis 663 Liter fast exakt auf dem Niveau des Mini (160 bis 680 Liter) liegt. Zum Beladen des GepĂ€ckraums muss beim Opel allerdings eine hohe Ladeschwelle ĂŒberwunden werden.