Jenoptik-Chef SpÀth vermeldet deutlichen Gewinneinbruch
Die Krise hat nun auch den Technologiekonzern erreicht.
"Schaffe, schaffe ..." -- doch auch die von Lothar SpĂ€th nach Jena exportierte SchwabenmentalitĂ€t konnte das Technologieunternehmen Jenoptik [1] nicht vor einem deutlichen Gewinneinbruch bewahren. Nach einem erfolgreichen GeschĂ€ftsjahr 2001 [2] prĂ€sentierte der politisch ambitionierte Unternehmer jetzt eine ĂŒberaus mĂ€Ăige Halbjahresbilanz. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging das Konzern-Betriebsergebnis von 59 Millionen Euro auf 19,5 Millionen zurĂŒck. Der KonzernĂŒberschuss purzelte gleich um 73,7 Prozent auf 13,1 Millionen Euro.
Deutlich nach unten ging auch der Umsatz: Im Vorjahreszeitraum hatte Jenoptik noch 833,3 Millionen Euro erwirtschaftet -- im ersten Halbjahr 2002 wurden es nur 564 Millionen. Trotz des verschlechterten Ergebnisses hÀlt das Unternehmen an der Prognose fest, im Gesamtjahr Àhnlich gute Zahhlen wie im vorigen GeschÀftsjahr vorlegen zu können. (tol [3])
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