Skype bemĂĽht sich um Videokonferenzen

Der Kommunikationsdienst Skype hat eine Vorabversion ins Web gestellt, mit der bis zu fĂĽnf Teilnehmer in einer Videokonferenz zusammenfinden sollen. Gleichzeitig hat der Hersteller seinen Support fĂĽr Microsoft-Betriebssysteme eingegrenzt.

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Von
  • Hans-Peter SchĂĽler

Die kostenlose VoIP-, Videotelefonie- und Messaging-Anwendung Skype soll bald auch kleine Videokonferenzen ermöglichen. Eine Skype 5.0 Beta 1 enthält eine Funktion für einen sogenannten Video-Gruppenruf, der bis zu fünf Anwender dieses Skpye-Clients so miteinander verbinden soll, dass jeder jeden sehen und hören kann. Auch wenn der deutschsprachige Blog-Eintrag das nicht erahnen lässt, ist die Software derzeit ausschließlich in ihrer amerikanisch-englischen Sprachversion herunterladbar, und zwar nur für Windows.

Die ausführlichen Release Notes erklären zudem, die Anwendung werde nicht mehr auf Rechnern mit Windows 2000 laufen, außerdem umfassen sie eine nicht enden wollende Liste bislang nicht behebbarer Funktionseinschränkungen. Bisher ist außerdem unklar, ob es die Video-Gruppenrufe in der endgültigen Fassung kostenlos oder nur gegen Gebühr geben wird. An weiteren Features soll sich Skype 5 mit einer verbesserten Snapshot Gallery und verbesserten Browser-Plug-ins hervortun.

Am vergangenen Freitag gab auĂźerdem Skypes Asien-Chef Dan Neary bekannt, sein Unternehmen werde sich nicht mit der fĂĽr Ende 2010 angekĂĽndigten Mobiltelefon-Plattform Windows Phone 7 befassen; stattdessen wolle man sich mit aller Kraft auf Smartphones mit Symbian und Android sowie auf iPhones konzentrieren.

(hps)