US-Studie: Internet-Nutzer erledigen vieles lieber offline

Das Internet hat sich bei vielen US-Amerikanern mittlerweile als wichtiger Bestandteil des Alltags etabliert. Doch viele Aufgaben erledigen sie lieber noch offline.

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Für den größten Teil der US-amerikanischen Internet-Nutzer spielt das Internet im alltäglichen Leben eine große Rolle. Gar sei der Rhythmus der alltäglichen Verrichtungen ohne das Internet beeinträchtigt, hat das Pew Internet & American Life Project in seiner jüngsten Studie (PDF) herausgefunden. Für mehr als die Hälfte der Internet-Nutzer ist das Netz bei vielen Erledigungen eine große Erleichterung. Dabei sind die wichtigsten Tätigkeiten der Kontakt mit Familienangehörigen und die Suche nach Informationen.

Von den 88 Prozent, die gesagt haben, dass das Internet täglich eine Rolle spielte, haben ein Drittel angegeben, es sei "sehr wichtig". Doch auch wenn viele Internet-Nutzer vermehrt Angelegenheiten im Netz erledigen, vieles, was sie online tun könnten, geschieht bei den meisten aber noch offline -- etwa das Betrachten oder Lesen von Nachrichten oder Wettervorhersagen, Rechnungen bezahlen oder die Suche nach Telefonnummern und Adressen.

"In wenigen Jahren ist das Internet für viele im alltäglichen Leben wichtig geworden", sagt Deborah Fallows von dem Projekt. Bei 18 Aktivitäten, die untersucht worden, würden die Internet-Nutzer bei 17 aber eher die Alternative aus dem "realen Leben" bevorzugen. Lediglich bei der Routenplanung oder bei der Suche nach Landkarten würden sie die "virtuelle Welt" präferieren. Für die Studie wurden 2013 erwachsene US-Amerikaner telefonisch befragt, knapp 1400 waren Internet-Nutzer. (anw)