Intelsat geht an Investment-Konsortium
Zu einem Preis von fünf Milliarden US-Dollar geht der zweitgrößte Satellitenbetreiber der Welt an die Zeus-Holding.
Der zweitgrößte Satellitenbetreiber der Welt Intelsat geht an ein Konsortium aus vier Investmentfirmen. Diese zahlen fünf Milliarden US-Dollar; darin enthalten sei die Übernahme von zwei Milliarden Dollar Schulden. Eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet worden, heißt es in einer Mitteilung. Nun wird Intelsat in die Zeus-Holding integriert. Zu dieser gehören Apax Partners, Apollo Management, Madison Dearborn Partners und Permira.
Intelsat hat nach eigenen Angaben einen Anteil von 15,5 Prozent am weltweiten Satellitengeschäft und existiert seit 40 Jahren. Das Unternehmen sitzt auf den Bermudas und verfügt über ein Netz von 25 Satelliten, die Video-, Audio- und Datenübertragungen an 200 Länder übermitteln. Die bisherigen Intelsat-Eigner, darunter der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin mit einem Anteil von 24 Prozent, sollen durch das Übernahmeangebot 18,75 Dollar je Anteil erhalten. Dieses muss noch von den Aktionären genehmigt werden. Notwendig ist die Zustimmung von mindestens 60 Prozent des Kapitals auf einer Hauptversammlung. (tol)