Lexmark wächst und bleibt vorsichtig

Trotz eines zweistelligen Wachstums beim Umsatz und beim Gewinn blickt der Druckerhersteller skeptisch in die Zukunft.

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Der US-amerikanische Druckerhersteller Lexmark hat im zweiten Quartal 2004 1,25 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das sei eine Steigerung von 11 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Der Nettogewinn wuchs im gleichen Zeitraum um 34 Prozent auf 137 Millionen US-Dollar. Pro Aktie ergibt das einen Gewinn von 1,02 US-Dollar gegenüber 0,77 US-Dollar im Jahr zuvor.

Trotz der zweistelligen Zuwachsraten gibt sich das Unternehmen vorsichtig, da der Markt weiterhin Unwägbarkeiten sowie das Potenzial zu einem harten Preiskampf biete. Im laufenden dritten Quartal werde der Umsatz um etwa 10 Prozent steigen. Der Gewinn pro Aktie werde um 0,90 bis 1,00 US-Dollar betragen. Hintergrund ist laut Medienberichten eine Ankündigung von Dell, das Lexmark-Produkte unter eigenem Namen verkauft, die Preise bei Druckern und Zubehör um bis zu 20 Prozent senken zu wollen. Der Kurs der Lexmark-Aktie sank an der New Yorker Börse heute um 6,4 Prozent auf 84,64 US-Dollar. (anw)