Ericsson weiter auf Erholungskurs

Im gesamten ersten Halbjahr steigerte Ericsson den Umsatz um 13 Prozent auf 60,7 Milliarden Kronen und schrieb einen Gewinn von 8,3 Milliarden Kronen.

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  • dpa
Der schwedische MobilfunkausrĂĽster Ericsson hat nach jahrelangen Verlusten im dritten Quartal in Folge schwarze Zahlen geschrieben. Im zweiten Vierteljahr 2004 verdiente das Unternehmen 5,3 Milliarden Kronen (576 Millionen Euro) nach einem Minus von 2,7 Milliarden Kronen (beziehungsweise 0,2 Milliarden Kronen um Sonderposten bereinigt) ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 32,6 Milliarden Kronen (3,5 Milliarden Euro). Ericsson hatte im Schlussquartal 2003 nach Milliardenverlusten erstmals wieder schwarze Zahlen geschrieben.
"Die Zuversicht ist in die Branche zurückgekehrt", sagte Ericsson- Chef Carl-Henrie Svanberg. Durch den Aufbau der UMTS-Netze und die Aufstockung der GSM-Kapazitäten gebe es neue Dynamik. Der Auftragseingang lag mit 33,1 Milliarden Kronen in etwa auf dem Niveau des Vorquartals und war um 17 Prozent höher als vor einem Jahr.
Beim Vorsteuergewinn lieĂź Ericsson die Analystenprognose weit hinter sich. Nach einem Vorsteuerverlust von 3,6 Milliarden Kronen vor einem Jahr verbuchten die Schweden im zweiten Quartal 7,83 Milliarden Kronen Gewinn vor Steuern. Im Schnitt hatten Analysten mit einem Vorsteuergewinn von rund 5,5 Milliarden Kronen gerechnet.
Die Handysparte Sony Ericsson trug zum Vorsteuergewinn 500 Millionen Kronen bei. Der Handyhersteller hatte jüngst seinen Vorsteuergewinn im zweiten Quartal stärker, als vom Markt erwartet, gesteigert. Ericsson hatte seine Handyproduktion in das Gemeinschaftsunternehmen mit Sony eingebracht.
Im gesamten ersten Halbjahr steigerte Ericsson den Umsatz um 13 Prozent auf 60,7 Milliarden Kronen und schrieb einen Gewinn von 8,3 Milliarden Kronen nach Verlusten von 7,0 Milliarden Kronen vor einem Jahr.
Umsatz- und Gewinnentwicklung bei Ericsson in Euro
Quartal Umsatz Gewinn/
Verlust
1/01 6,18 Mrd. 66,28 Mio.
2/01 6,78 Mrd. -571 Mio.
3/01 6 Mrd. -610 Mio.
4/01 6,4 Mrd. -560 Mio.
1/02 4,6 Mrd. -588 Mio.
2/02 4,2 Mrd. -370 Mio.
3/02 3,6 Mrd. -420 Mio.
4/02 3,96 Mrd. -896 Mio.
1/03 2,80 Mrd. -383 Mio.
2/03 2,98 Mrd. -21,6 Mio.
3/03 3,10 Mrd. -423,8 Mio.
4/03 3,95 Mrd. 10,9 Mio.
1/04 3,08 Mrd. 328,4 Mio.
2/04 3,5 Mrd. 576 Mio.
(dpa)/