IT-Dienstleister Accenture soll die US-Grenzüberwachung modernisieren

Rund 400 Grenzübergangsstellen der USA sollen mit einem neuen Überwachungssystem ausgerüstet werden.

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Der IT-Dienstleister Accenture hat vom US-amerikanischen Department of Homeland Security (DHS) den Auftrag erteilt bekommen, im Rahmen des Programms US-VISIT in den kommenden fünf Jahren und optional fünf weiteren Jahren ein neues Überwachungssystem für die 400 Grenzübergangsstellen der USA an Land, auf Häfen und Flughäfen zu entwickeln. Dabei sollen die Daten ausländischer Besucher festgehalten werden, einschließlich digitalisierter Fingerabdrücke und Portraitfotos.

Accenture wird dabei mit den Unternehmen Raytheon, The Titan Corporation und SRA International in der Smart Border Alliance zusammenarbeiten. Der US-amerikanische Kongress hat bestimmt, dass bis zum 31. Dezember 2004 zunächst die wichtigsten 50 Grenzübergangsstellen mit neuen Systemen ausgestattet sein sollen.

Zusammen mit dem IT-Dienstleister hatten sich auch Computer Sciences und Lockheed Martin um den Auftrag des DHS beworben, der laut Medienberichten ein Umfang von mehr als 10 Milliarden US-Dollar haben soll. Dabei waren Bedenken laut geworden, ob ein Unternehmen wie Accenture, das seinen Sitz auf den Bermudas hat, die USA sichern helfen soll.

Siehe dazu in Telepolis: (anw)