Dell will seine Privatkunden über Sicherheit aufklären

Der PC-Hersteller hat festgestellt, dass viele Privatanwender beim Support anrufen, weil ihre Rechner nicht richtig oder schnell genug funktionieren. Oft würde Spyware die PCs bremsen.

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Etwa 20 Prozent der Anrufe von Kunden, die beim Support des PC-Herstellers Dell eingehen, haben Probleme durch Spyware oder Viren zum Thema. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen jetzt in den USA eine Kampagne gestartet, um seine Kunden über die Gefahren und Probleme aufzuklären, die durch schädliche Software entstehen, und zu besseren Sicherheitsmaßnahmen anzuhalten.

"Spyware ist oft die Ursache für Leistungsabfall bei Computern", sagt Mike George, Vice President und General Manager des US-Geschäfts mit Privatanwendern. Immer mehr Kunden hätten einen breiten und drahtlosen Zugang zum Internet, durch den sie sich den Gefahren durch Attacken und schädliche Software aussetzen würden. Untersuchungen hätten ergeben, dass etwa 90 Prozent der Heimcomputer mit Spyware verseucht seien.

Die Kunden können sich ab sofort auf einer eigens eingerichteten Website informieren, wie sie sich vor Angriffen aus dem Internet schützen können. Dazu kommen Hintergrundinformationen über Antiviren-Software oder Firewalls und Links auf Partnerseiten, zum Beispiel von Symantec. Weiterhin will Dell mit der Internet Education Foundation (IEF) zusammenarbeiten.

Privatkunden können sich auch an den Dell-Support wenden und sich telefonisch erklären lassen, wie sie ihre verseuchten PCs wieder auf Vordermann bekommen. Wenn die Dienstleistung nicht durch die Garantie oder Verträge über Serviceleistungen abgedeckt ist, kostet sie 39 US-Dollar je Vorfall. (anw)