Gratis-UMTS-Roaming für NTT-Kunden in Athen

NTT DoCoMo bietet seinen Kunden UMTS-Roaming in Athen aus Anlass der Olympischen Spiele und verweist auf fünf Millionen UMTS-User in Japan; der Konzern stellte sein erstes UMTS-Handy mit WLAN-Schnittstelle vor.

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NTT DoCoMo hat für sein UMTS-Netz FOMA bereits fünf Millionen Kunden gewinnen können. Das Jahresziel von 2,4 Millionen sei damit bereits nach fünf Monaten um über 100 Prozent übertroffen worden; der Start eines Daten-Flatrate-Tarifes zum 1. Juni habe das Userwachstum deutlich beschleunigt. Ende März hatte FOMA drei, Ende Mai vier Millionen Kunden gezählt. Die Netzabdeckung in Japan erreicht 99,7 Prozent, ungefähr 2.000 Sendeanlagen im Inneren von Gebäuden sorgen für zusätzliche Versorgung etwa in der Tokioter U-Bahn.

Einige Sender wird NTT DoCoMo temporär auch in der griechischen Hauptstadt Athen aufstellen. Anlässlich der Olympischen Spiele erwartet der Netzbetreiber, dass viele Japaner in die griechische Hauptstadt reisen werden. Im Zentrum der Stadt werden FOMA-Kunden vom 30. Juli bis 30. September alle Dienste genauso nutzen können, als befänden sie sich in Tokio. Zusätzliche Gebühren oder Roaming-Spesen fallen nicht an.

Mit dem N900il hat der Netzbetreiber vor kurzem sein erstes Mobiltelefon vorgestellt, dass sowohl UMTS als auch WLAN beherrscht. Es soll ab Herbst an Geschäftskunden vermarktet werden und in WLAN-Netzen als VoIP-Telefon genutzt werden können. Es wiegt 120 Gramm und soll im FOMA-Netz zirka 140 Minuten, im VoIP-Modus zirka 160 Minuten Gesprächszeit bieten. Die Standby-Zeit wird mit 150 Stunden im Dual-Modus, 230 Stunden in WLAN-Netzen oder 280 Stunden in UMTS-Netzen angegeben. Letzterer Wert verringert sich um 50 Stunden, wenn der Aufenthaltsort des Gerätes verändert wird. (Daniel AJ Sokolov) / (jk)