Grafikkarte für Photoshop
Ich muss mich in Photoshop einarbeiten und habe gehört, dass das Programm von einer schnellen Grafikkarte profitiert. Was für eine brauche ich?
Ich muss mich in Photoshop einarbeiten und habe gehört, dass das Programm von einer schnellen Grafikkarte profitiert. Was für eine brauche ich?
Die herkömmlichen Effektfilter berechnet bei Adobe Photoshop der Hauptprozessor (CPU). Daher profitiert Photoshop in erster Linie von einer schnellen CPU und viel Arbeitsspeicher. Den Grafikchip nutzt Photoshop seit Version CS4, um die Geschwindigkeit der Bildschirmaktualisierung zu verbessern. Dadurch geht etwa das Verschieben und stufenlose Zoomen von (geglätteten) Bildern und das Drehen der Zeichenfläche rasend schnell.
Beim neuen Photoshop CS5 sind einige GPU-beschleunigte Funktionen hinzugekommen, etwa Adobe Repoussé. Dieses Tool erzeugt beispielsweise 3D-Text oder beult zweidimensionale Bilder aus. Eine Übersicht über alle GPU-beschleunigten Effekte von Adobe CS4 und CS5 erhält man auf der Adobe-Webseite (Link).
Dennoch bleiben diese Anforderungen angesichts der Leistung heutiger Grafikkarten im bescheidenen Rahmen: Für die beschriebenen Funktionen muss sie mindestens 128 MByte Speicher haben (Empfehlung: 256 MByte), außerdem OpenGL 2.0 und das Shader-Model 3.0 unterstützen. Bereits 50-Euro-Karten reichen für ein flottes Arbeitstempo aus. Adobe bietet auf seiner Webseite auch eine Liste mit unterstützten Grafikkarten an, die auch viele ältere Profimodelle aufführt (Link). Sogar manche Chipsatzgrafikkerne erfüllen die Anforderungen.