Gericom-Notebook bei Plus für 799 Euro

Ab dem 29. Juli sollen in allen Filialen der Discounter-Kette Plus Gericom-Notebooks stehen. Die eingebaute Celeron-CPU ist denkbar schlecht geeignet für Notebooks, dafür spendierte man dem Gerät einen DVD-Brenner.

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Von
  • Dr. Jürgen Rink

Ab dem 29. Juli sollen in allen Filialen der Discounter-Kette Plus Gericom-Notebooks der Serie Hummer für 799 stehen. Wie viele Notebooks pro Filiale verkauft werden, gab Plus bislang aber nicht bekannt. Seit dem 21. Juli kann man das Gerät auch Online bei Plus bestellen.

Das Gericom Hummer läuft mit dem Desktop-Prozessor Celeron 2,6 GHz. Der ist die schlechteste Wahl einer CPU, die man für ein Notebook zurzeit treffen kann: Er entwickelt fast soviel Wärme wie ein Pentium 4, liegt in der Rechenleistung aber am unteren Ende der Intel- und AMD-Riege. Immerhin läuft er im Gericom Hummer zusammen mit einem Intel-Chipsatz, der den Prozessor nicht gar so ausbremst wie die Chipsätze von ATI, SiS und VIA. Für Büro-Anwendungen und zum Surfen mag das allemal reichen. An 3D-Anwendungen dagegen ist nicht zu denken. Notebooks mit Celeron haben meist einen lauten, häufig anlaufenden Lüfter.

Die Ausstattung mit 15-Zoll-Display (XGA), 40 GByte Festplatte und 256 MByte Hauptspeicher entspricht in etwa der anderer Celeron-Notebooks. Doch während die Konkurrenz meist um 900 bis 1000 Euro kostet, muss man hier nur 800 Euro für ein Einsteiger-Notebook ausgeben. Dazu kommt ein DVD-Brenner, normalerweise steckt ein CD-Brenner in solchen Geräten. Mehr Freude hat man mit dem Gericom Hummer, wenn man ihm gleich 512 MByte Hauptspeicher spendiert.

Gericom gibt eine Zweijahresgarantie für das Notebook. Sie umfasst auch die Lieferung eines Leihgeräts, sollte das Gericom Hummer nicht innerhalb von sieben Tagen repariert werden können. In der Praxis hapert es leider bei einigen Herstellern und Verkäufern am Service, wie die Service- und Reparaturumfrage zu Notebooks Ende vergangenen Jahres in der c't zeigte. Unter den beiden Unternehmen, mit denen die Lesern am wenigsten zufrieden waren, befand sich auch Gericom. Das Unternehmen gelobte allerdings Besserung. (jr)