Maxtor in den roten Zahlen

Maxtor-CEO Tufano macht den Preiskampf bei Festplatten fĂĽr das schlechte Ergebnis verantwortlich.

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Von
  • Torge Löding

Wie Erzkonkurrent Seagate drehte im zweiten Quartal auch Festplattenhersteller Maxtor in die roten Zahlen. Das Unternehmen meldet einen Nettoverlust von 26,1 Millionen US-Dollar (elf US-Cent je Aktie) -- vor einem Jahr hatte es noch einen Gewinn von 6,2 Millionen Dollar (drei Cent je Aktie) eingefahren. Die Erlöse schmolzen von 910,9 Millionen im Vorjahreszeitraum auf 818,2 Millionen Dollar zusammen. Abzüglich von Sondereffekten fiel sogar ein Verlust von 45,8 Millionen Dollar an.

CEO Paul Tufano machte den tobenden Preiskampf für das Ergebnis verantwortlich. Aber auch die Stückzahl der verkauften Festplatten ist im vergangenen Quartal gesunken. Als Reaktion habe das Unternehmen nicht wie geplant 400 Arbeitsplätze gestrichen, sondern gleich 450. Dadurch sollen Kosten gespart werden. (tol)