Microsoft unterstĂĽtzt US-Allianz gegen Cyber-Verbrechen

Die National Cyber-Forensics and Training Alliance To Fight Cybercrime bekommt Software aus Redmond und einen Experten.

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Microsoft unterstĂĽtzt als Teil seiner BemĂĽhungen um mehr Sicherheit die National Cyber-Forensics and Training Alliance To Fight Cybercrime (NCFTA). Dazu stellt das Unternehmen Software im Wert von 46.000 US-Dollar bereit und einen Experten ab, der sich insbesondere um das Phishing-Problem kĂĽmmern soll, heiĂźt es in einer Mitteilung aus Redmond.

Die NCFTA, eine Allianz fĂĽr den Kampf gegen Cyber-Verbrechen, setzt sich zusammen aus dem FBI, dem National White Collar Crime Center (NW3C), der Carnegie Mellon University (CMU) und der West Virginia University (WVU). Sie erforschen gemeinsam Techniken und Taktiken der Cyber-Kriminellen und wollen Unternehmen und Organisationen schĂĽtzen helfen.

"Die Vorgehensweise von Spammern, Crackern und anderen werden immer raffinierter. Microsoft will den Gesetzeshütern helfen, jene zu finden, die den Verbrauchern schaden", sagte Microsoft-Anwältin Nancy Anderson. Ein besonderes Problem sei das Phishing, heißt es weiter. Mit Phishing-E-Mails täuschen Betrüger eine seriöse Herkunft vor -- meist von Banken, Kreditkarteninstituten, Online-Auktionshäusern- und Bezahldiensten -- und fordern den Empfänger zur Eingabe persönlicher Daten, Passwörter, Kreditkartennummern und PIN-Codes auf. Dazu wird der Anwender entweder auf eine präparierte Webseite geleitet oder ein entsprechendes HTML-Formular in der Mail nimmt die Daten auf. (anw)