Volle Auflösung für Centrino unter Linux

Auf vielen Centrino-Notebooks mit im Chipsatz integrierter Grafik nutzt XFree86 nicht die volle LCD-Auflösung. Ein Open-Source-Tool schafft nun Abhilfe.

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Von
  • Johannes Endres

Viele Käufer von Centrino-Notebooks mit dem Intel-Chipsatz i855 und einem 1400×1050 Pixel auflösenden LCD ärgern sich schon lange über den schwarzen Rand. Der freie X-Server XFree86 füllt unter Linux nicht den ganzen Bildschirm, sondern maximal einen 1280×1024 Pixel großen Ausschnitt. Das liegt am Treiber für diesen Grafik-Controller, der nur die Auflösungen benutzt, die das Video-BIOS ihm meldet. Auf vielen Notebooks endet diese Liste bei der 1280er Auflösung, unter anderem sind Modelle des Marktführers Acer betroffen.

Bislang war der einzige Ausweg ein kommerzieller X-Server für mindestens 69 US-Dollar. Nun hat der französische Programmierer Alain Poirier ein kleines Open-Source-Tool zur Verfügung gestellt, das auch XFree86 4.3 zur vollen Auflösung verhilft. Es erlaubt dem Anwender, die Liste der Auflösungen in einer Kopie im RAM zu bearbeiten.

Das Programm befindet sich zwar noch in einem frühen Entwicklungsstadium, doch zahlreiche Anwenderberichte und Experimente in der c't-Redaktion zeigen, dass es funktioniert. (je)