Harry Potter beflĂĽgelt Electronic Arts
Wie schon der Erzrivale Activision kann sich der Videospiel-MarktfĂĽhrer ĂĽber ein gutes Quartalsergebnis freuen.
Wie Erzrivale Activision kann sich auch Spiele-Marktführer Electronic Arts über ein erfolgreich abgeschlossenes Quartal freuen. Für EA waren die vergangenen drei Monate das erste Quartal des Geschäftsjahres und es war vor allem das Videospiel um Zauberlehrling Harry Potter and the Prisoner of Azkaban, das dem Unternehmen ein Ergebnis bescherte, das besser als erwartet ausfiel. Der Nettogewinn liegt nach Firmenaussage bei 24 Millionen US-Dollar (acht US-Cent pro Aktie). Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 18,4 Millionen Dollar (sechs Cent pro Aktie). Der Umsatz legte von 353 Millionen auf 421 Millionen Dollar zu.
Für das laufende zweite Quartal erwartet EA einen Gewinn pro Aktie in Höhe von 28 bis 34 Cent bei einem Umsatz von 680 bis 715 Millionen Dollar. Zudem gab der US-Konzern eine strategische Partnerschaft mit dem Coburger Entwicklerstudio Crytek (Far Cry) bekannt. Unterdessen meldete das US-Marktforschungsunternehmen NPD Group, dass der Markt für Videospiele möglicherweise wieder anzieht. Nach einem schwachen ersten Halbjahr legte der Spieleabsatz in den USA im Juni wieder um 13 Prozent zu. (tol)