Pornografische Bilder auf Bremer Polizei-Computern

Die Staatsanwaltschaft Bremen hat gegen 24 Beamte Ermittlungen wegen der Verbreitung pornografischer Bilder ĂĽber ihre Computer am Arbeitsplatz eingeleitet.

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Mehrere Bedienstete der Polizei Bremen haben die Computer an ihren Arbeitsplätzen dazu benutzt, "Material, das den Grenzbereich zwischen erlaubten Abbildungen und pornografischen Darstellungen überschritten haben könnte", per E-Mail zu verschicken. Das teilt die Pressestelle der Polizei Bremen mit. Betroffen seien insgesamt etwa 80 Polizeibeamte, wobei gegen 24 von ihnen ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Bremen eingeleitet worden ist.

Systemadministratoren seien bei einer gezielten Suche auf die Vorfälle aufmerksam geworden und hatten den Dienstvorgesetzten darüber informiert. Nach einem Prüfverfahren durch die Innenrevision der Bremer Polizei wurden gegen die betroffenen Beamten Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Verbreitung pornografischer Bilder (§ 184 StGB) eingeleitet. Laut Polizeipräsident Eckard Mordhorst sind die betreffenden Laufwerke inzwischen bereinigt worden. Auch in Zukunft würden solche Verstöße disziplinarrechtlich und arbeitsrechtlich geahndet. (anw)