Unterhaltungsbranche: Umsatzplus dank DRM

Digitale Inhalte und verändertes Verhalten der Konsumenten erfordern neue Geschäftsmodelle in der Unterhaltungs- und Medienindustrie, meint PricewaterhouseCoopers.

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Von
  • Torge Löding

Die Unterhaltungs- und Medienindustrie steht nach Meinung der Marktforscher von PricewaterhouseCoopers (PwC) trotz der Einbußen durch Raubkopien und Produktpiraterie weltweit vor einem bedeutenden Wachstum. Auslöser dafür sollen neben der erheblichen Zunahme an Breitbandanschlüssen in privaten Haushalten und einer höheren Datenübertragungsrate vor allem neue Formate und Geräte sein, die das Angebot und den Vertrieb von digitalen Inhalten wie z.B. Musikstücken und Kinofilmen an Endverbraucher erweitern und vereinfachen.

Eine Schlüsselrolle kommt nach Auffassung der Marktforcher dabei der Umgang mit Digital Rights Management (DRM) zu. Dies soll die Einkünfte von Urhebern, Verlagen, Platten-, Film- und Produktionsfirmen nicht nur sichern, sondern wesentlich steigern, indem es ermöglicht, auf die Bedürfnisse und das geänderte Konsumverhalten der Zielgruppen besser einzugehen. Dazu sei das Entwickeln neuer Geschäftsmodelle nötig. Dies sind die Schlussfolgerungen der aktuellen Untersuchung A New Era for Content von PwC. "Ab dem Jahr 2006 werden Breitband- und Content-Anbieter mit etablierten digitalen Inhalten erstmals substanzielle Umsätze erzielen", prognostiziert Dr. Werner Trattnig, Direktor des Global Technology Centre Menlo Park im Bereich Entertainment & Media bei PwC. (tol)