Cisco ĂĽbernimmt P-Cube

Durch die Integration der Anwendungen von P-Cube will Cisco seinen Kunden neue Möglichkeiten für das Management von IP-Services bieten.

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Von
  • Torge Löding

Cisco Systems, der weltgrößte Anbieter von Computernetz-Ausrüstungen, hat den Spezialisten für IP-Managementsysteme P-Cube übernommen. Die Kaufsumme betrage 200 Millionen US-Dollar, welche sowohl in bar als auch in Aktienoptionen beglichen werden soll. Ciscos Konzernergebnis werde durch die Übernahme mit einer Abschreibung von einem US-Cent pro Aktie belastet. Im laufenden Startquartal des Geschäftsjahres 2004/2005 solle die Akquisition dann abgeschlossen sein, heißt es weiter.

Durch die Integration der Anwendungen von P-Cube werde Cisco seinen Kunden neue Möglichkeiten für das Management von IP-Services (wie etwa bei Voice-over-IP) bieten können, begründet der Konzern sein Interesse. P-Cube ist ein nicht börsennotiertes Unternehmen, wurde 1999 gegründet und beschäftigt 118 Mitarbeiter an Standorten in Kalifornien und Israel.

Cisco machte vor kurzem mit einem guten Jahresabschluss von sich reden. Im vierten Quartal seines Geschäftsjahres und im gesamten Fiskaljahr 2003/2004 konnte der Konzern seine Gewinne dank einer starken Expansion in allen Produktbereichen und Märkten kräftig erhöhen. (tol)