Chinesische Firma will bei Loewe einsteigen
Nach dem japanischen Sharp-Konzern will sich nun offenbar auch HiSense an Loewe beteiligen.
Nach dem Einstieg von Sharp mit einer Beteiligung von zehn Prozent hat der angeschlagene TV-Hersteller Loewe offenbar einen weiteren Investor gefunden: Nach einem Bericht der Wirtschaftswoche ist der chinesische HiSense-Konzern an einer Beteiligung an dem fränkischen Unternehmen interessiert. Loewe hatte bereits mehrfach erklärt, nach dem Einstieg des japanischen Fernsehgeräte-Herstellers Sharp mit weiteren möglichen Investoren Gespräche zu führen und diese noch in diesem Jahr abschließen zu wollen.
Das 1923 gegründete Unternehmen Loewe geriet durch den schnellen Umschwung vom klassischen Röhrengeschäft zu Flachfernsehern in der Oberklasse des TV-Marktes in die Krise. Im ersten Halbjahr 2004 verbuchte Loewe vor Steuern und Zinsen einen Verlust von 24,6 Millionen Euro, der Umsatz sank um 14 Prozent auf 111,3 Millionen Euro. Für das zweite Halbjahr geht Loewe nun allerdings aufgrund eigener Flachbildschirm-Produkte von einer Stabilisierung des Umsatzes aus. (tol)