IT-Investitionen der deutschen Unternehmen steigen
Steigenden Investitionsbedarf gibt es laut einer Studie für tragbare Computer, drahtlose Internet-Zugänge und größere Datensicherheit.
Die Unternehmen in Deutschland wollen einer Studie zufolge wieder mehr in Computertechnik und Internet investieren. Die Bedeutung von Informationstechnologien für das Geschäft wird von 61 Prozent der Firmen als hoch bis sehr hoch eingeschätzt, nachdem es im Vorjahr noch 47 Prozent waren, ergab eine Studie des Bundesverbands der Deutschen Industrie und des IT-Branchenverbands Bitkom. Steigenden Investitionsbedarf gibt es demnach für tragbare Computer, drahtlose Internet-Zugänge und größere Datensicherheit.
Von der neuen Technik versprechen sich Firmen vor allem, Prozesse zu beschleunigen, Kosten zu sparen und flexibel auf Marktentwicklungen reagieren zu können. Es werde zudem inzwischen realistischer eingeschätzt, dass sich solche Investitionen nicht sofort, sondern erst nach einigen Jahren amortisierten. Elektronische Angebote der öffentlichen Verwaltung werden von den Unternehmen überwiegend noch nicht genutzt und sind teils gar nicht bekannt.
Mehr als 40 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen planen demnach sowohl dieses als auch nächstes Jahr steigende Investitionen in IT und eBusiness. Für 2005 überwiegen auch bei den Großunternehmen mit mehr als 2500 Beschäftigten die positiven Investitionserwartungen. Für die Studie wurden von April bis Juni 2004 rund 12.000 Industrie- und Dienstleistungsunternehmen angeschrieben, ausgewertet wurden 655 Antworten. Die Studie wurde zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Wegweiser GmbH erstellt. (anw)