Microsoft wehrt sich gegen Auflagen japanischer WettbewerbshĂĽter
Die Redmonder meinen, Vertragsklauseln, in denen Lizenznehmern untersagt wird, Klagen wegen Patentverletzungen gegen den Konzern zu fĂĽhren, seien rechtens.
Microsoft will sich laut Medienberichten gegen die japanischen Wettbewerbshüter von der Fair Trade Commission (FTC) wehren. Diese hatten vor knapp zwei Wochen die Redmonder wegen restriktiver Vertragsklauseln mit PC-Herstellern verwarnt. Demnach muss Microsoft diese Klauseln bis heute streichen, andernfalls werde ein Hearing anberaumt. Microsoft ist dieser Aufforderung für kommende Verträge nachgekommen, heißt es, ist aber weiterhin der Meinung, die Klauseln seien rechtens. Die FTC mahnt nun an, Microsoft solle auch in früheren Verträgen diese Klauseln streichen.
In den umstrittenen Vertragspassagen untersagt Microsoft Lizenznehmern, Klagen wegen Patentverletzungen gegen den Konzern zu fĂĽhren oder zu unterstĂĽtzen. Die Klauseln behinderten nach Auffassung der FTC den freien Wettbewerb. Nun ist laut den Berichten bei den WettbewerbshĂĽtern ein Schreiben von Microsoft eingetroffen, in dem es heiĂźt, das Unternehmen wolle seinen Standpunkt darlegen. (anw)