US-Telecomkonzern Verizon profitiert vom Mobilfunkgeschäft

Trotz schwächelndem Festnetzgeschäft kann der Konzern ein dickes Plus verbuchen.

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Von
  • Torge Löding

Die gößte US-Telefongesellschaft Verizon konnte ihren Gewinn im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr dank einer starken Entwicklung der Mobilfunk-Sparte Verizon Wireless deutlich steigern. Der Konzern verdiente im zweiten Quartal 2004 insgesamt 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) nach 338 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Im Vorjahresergebnis war allerdings eine Einmalbelastung in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar enthalten. Der Quartalsumsatz legte um sechs Prozent auf 17,8 Milliarden Dollar zu.

Der Konzern steigerte den Mobilfunkumsatz im Quartal um 25 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar, während es im Festnetzgeschäft einen Umsatzrückgang von 2,9 Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar gab. Die Zahl der Mobilfunkkunden ist binnen Jahresfrist um 16,8 Prozent auf 40,4 Millionen gewachsen. Verizon legte auch bei DSL-Datenverbindungen und bei Ferngesprächsumsätzen kräftig zu. Der operative Gewinn im Festnetzbereich ging um 26,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar zurück, in der Mobilfunksparte Verizon Wireless stieg das operative Ergebnis um 64,6 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar.

Für das laufende dritte Quartal prognostizieren Analysten einen Gewinn pro Aktie (EPS) in Höhe von US-62 Cent bei Erlösen in Höhe von 17,62 Milliarden Dollar. (tol)