Vivendi übertrifft trotz Umsatzrückgang die Markterwartungen
Nach dem Verkauf verschiedener Töchter und Beteiligungen ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesunken. Zuwachs gab es aber im Musik- und Telecom-Geschäft.
Der Medienkonzern Vivendi Universal hat im zweiten Quartal wegen der Verkäufe von Unternehmensteilen weniger Umsatz erwirtschaftet als im Vorjahreszeitraum, die Erwartungen des Marktes aber dennoch übertroffen. Nach dem Verkauf verschiedener Töchter und Beteiligungen sei der Umsatz gegenüber dem Vorjahr von 6,13 auf 5,42 Milliarden Euro gesunken, teilte der Konzern am Donnerstag in Paris mit.
Auf vergleichbarer Basis legten die Erlöse in konstanten Währungen um sechs Prozent zu. Vivendi führte dies auf die Zuwächse im Musik- und Telecomgeschäft zurück. In der Telecomsparte SFR-Cegetel stieg der Umsatz um 12 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro. Dabei legte der Umsatz im Mobilfunkgeschäft um neun Prozent auf 1,76 Milliarden Euro zu.
Bei der TV-Tochter Canal+ entwickelten sich die Umsätze ebenfalls erwartungsgemäß und verbuchten einen leichten Rückgang von 1,05 Milliarden Euro auf 916 Millionen Euro. Die Musiksparte Universal Music erzielte hingegen einen unerwarteten Umsatzanstieg um zwei Prozent auf 1,09 Milliarden Euro. (dpa)/ (tol)