Dynatrace liefert für die Fehlersuche Einblicke in das Laufzeitverhalten

Dynatrace Observability soll Entwicklern über Metriken, Logs und Traces hinaus beim Debugging Echtzeit-Daten zum Laufzeitverhalten von Anwendungen bieten.

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(Bild: iX)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Im Rahmen seiner alljährlichen Perform-Konferenz hat das Unternehmen Dynatrace eine Reihe von Neuigkeiten vorgestellt, darunter auch eine auf Entwicklerinnen und Entwickler zugeschnittene Erweiterung der Observability-Plattform. Speziell für die Fehlersuche und -behebung im Live-Betrieb von Anwendungen will Dynatrace über Metriken, Logs und Traces hinaus tiefere Einblicke in das Laufzeitverhalten bereitstellen.

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Laut Ankündigung werde die KI-gestützte Observability-Plattform um einen Live Debugger erweitert, der in Echtzeit kontextbezogene Informationen aus der Laufzeitumgebung für die Fehlersuche bereitstellt – insbesondere auch für komplexe verteilte Anwendungsumgebungen. Der zunächst noch als private Vorschauversion verfügbare Live Debugger fügt sich als weiterer Baustein in die Plattform ein, mit dem Entwicklerinnen und Entwickler speziell die Benutzererfahrung sowie die Anwendungsleistung unter Kontrolle behalten können. Alternativ lässt sich die Live Debugger App auch via Plug-in direkt aus Entwicklerwerkzeugen wie Visual Studio Code oder den JetBrains-IDEs nutzen.

Überblick des Funktionsumfangs zum Start des neuen Angebots "Observability for Developers".

(Bild: Dynatrace)

Für Übersicht sorgt das von der KI-Engine Davis AI angetriebene Dashboard, in dem sämtliche Daten für Überwachung und Analyse zusammenfließen. Für einen raschen Einstieg stehen vorkonfigurierte Ansichten parat, das Dashboard lässt sich aber ebenso an individuelle Bedürfnisse anpassen. Auf Basis der Metriken, Logs und Traces lassen sich alle relevanten Parameter von der Infrastruktur bis zur Applikationsperformance nachvollziehen, Prognosen erstellen und gegebenenfalls notwendige Optimierungsmaßnahmen einleiten. Davis AI übernimmt dabei die Rolle eines Co-Piloten und liefert sowohl konkrete Hinweise auf zu prüfende Ereignisse als auch den Kontext durch Verknüpfungen zu den dafür relevanten Log- und Tracing-Daten.

Um sämtliche Observability-Funktionen der Plattform auch teamübergreifend in Organisationen oder dem gesamten Unternehmen einfacher verfügbar zu machen, hat Dynatrace auch die Integrationsmöglichkeiten in Entwicklungsumgebungen sowie interne Developer-Plattformen überarbeitet. Über ein maßgeschneidertes Plug-in lässt sich eine Anbindung an populäre IDPs (Internal Developer Platform) wie Backstage einrichten. Erklärtes Ziel dabei sei es, Platform-Engineering-Teams in die Lage zu versetzen, die Analyse- und Überwachungsfunktionen zu bündeln und als unkompliziert zu nutzenden Selbstbedienungsservice für Entwickler bereitzustellen. So soll auch die Einstiegshürde für Teams gesenkt werden, die mit den Observability-Tools und -Daten weniger vertraut sind.

Das neue Angebot "Observability for Developers" steht ab sofort zur Verfügung – inklusive der Private Preview des Live Debugger. Dessen generelle Verfügbarkeit will Dynatrace binnen 90 Tagen erreichen. Weitergehende Details zur Ankündigung fasst ein Blogbeitrag zusammen.

Mastering Observability

(Bild: AtemisDiana/Shutterstock)

Mehr zu Observability bietet die Online-Konferenz Mastering Observability von iX und dpunkt.verlag am 5. Juni 2025. Unter dem Motto "Logs, Metriken und Traces sind wichtig, aber ..." liefert das Event Antworten auf die Frage, wie es mit Observability gelingt, auch verteilte Systeme erfolgreich zu beurteilen, zu überwachen und zu verbessern.

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