Verlust von RealNetworks im Rahmen der Erwartungen
Der Streaming-Spezialist RealNetworks hat im vergangenen Quartal 65,5 Millionen US-Dollar umgesetzt, 32 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2003.
Der Streaming-Spezialist RealNetworks hat im vergangenen Quartal 65,5 Millionen US-Dollar umgesetzt, 32 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2003. Damit liegt das Unternehmen am oberen Ende seines im Mai geöffneten Prognosefensters. Der Verlust pro Aktie ohne Sonderbelastungen aus Kartellverfahren betrug 1 Cent, also etwa so viel wie ebenfalls im Mai angepeilt. Insgesamt kam unterm Strich ein Nettoverlust von 4,6 Millionen US-Dollar heraus gegenüber 9,6 Millionen im Vergleichsquartal des Vorjahres.
CEO Rob Glaser führt den Umsatzanstieg auf ein verbessertes Geschäft mit Privatkunden zurück. Musik und Spiele würden sich gut verkaufen. Das Unternehmen gibt an, 550.000 Abonnenten zu haben. Das wären 100.000 mehr als vor drei Monaten. Im Consumer-Bereich erwirtschaftete RealNetworks 53,1 Millionen US-Dollar Umsatz, 60 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Für das laufende dritte Quartal erwartet RealNetworks zwischen 66 Millionen und 68 Millionen US-Dollar Umsatz. Das wäre eine Steigerung von 27 bis 31 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2003. Der Verlust pro Aktie, bei dem 3 Millionen US-Dollar Kosten durch Kartellverfahren berücksichtigt sind, werde 3 bis 4 Cent betragen. (anw)