Sechs Tipps für agiles Testen

Micro Focus gibt Entwicklern und Testern Tipps an die Hand, die ihnen beim Testen ihrer Software helfen sollen.

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Von
  • Alexander Neumann

Dass das Testen gerade in agilen Softwareprojekten eine gewichtige Rolle spielt, darf als Allgemeingut der Softwareentwicklung gelten. Der Cobol-Spezialist Micro Focus, der nach der Übernahme von Borland im vorigen Jahr einer der zentralen Anbieter von Techniken für die Automatisierung von Softwaretests ist, hat sechs Tipps dazu veröffentlicht, wie Entwickler und Tester das Testen ihrer Software optimieren können sollen.

Ein Ratschlag lautet, alle für ein Projekt relevanten Testverfahren, also Unit-, Funktions- und Lasttests, sollten möglichst früh im Projektverlauf durchgeführt werden. Einem zweiten zufolge seien Unit-Tests in die Test-Management-Umgebung zu integrieren. Das erhöhe beispielsweise die Testabdeckung, wenn mehrere Konfigurationen zu testen sind. Als Drittes wären einfache Lasttests für eine möglichst frühe Performancefehlererkennung in den täglichen Build einzubauen.

Ein vierter Tipp sieht vor, dass sich durch eine frühzeitige Testautomatisierung eine größere Testeffizienz erreichen lasse: Dadurch würden Ungenauigkeiten durch manuelle Prozesse vermieden, und die Tests seien dadurch wiederholbar. Fünftens sollten schon bei der Entwicklung Ansatzpunkte für das Testen berücksichtigt werden, etwa indem bestehende Schnittstellen "Testability Hooks" erhielten oder Attribute hinzugefügt würden, die sich fürs Testen nutzen lassen. Und schließlich könne die regelmäßige Repriorisierung von Test-Aufgaben im Projektverlauf die Flexibilität des Prozesses sicherstellen. (ane)