pueue 4.0.0 ist da: Task-Management-Tool verwaltet Aufgaben ohne Verzögerungen
In pueue können Nutzer Shell-Befehle planen und ihre Ausführung steuern. Das Update umfasst Änderungen bei den Zuständen und der Bearbeitung von Aufgaben.
(Bild: Nukesor)
Das Task-Management-Tool für die Kommandozeile pueue ist in der Version 4.0.0 erschienen. Mit dem Update erfolgt die Verwaltung von Tasks nun ohne Verzögerungen. Bislang dauerte etwa der Start von Anwendungen einige Hundert Millisekunden, was zu Fehlern bei der Ausführung verketteter Befehle führte. Ebenfalls wurde die Bearbeitung von Aufgaben umgestellt, sodass Nutzer auf zwei Arten mehrere Tasks gleichzeitig bearbeiten können.
Über die dateibasierte Methode erstellt das Tool für jede Aufgabe einen temporären Ordner und eine jeweils Datei für dessen Befehl, Label, Pfad und Verzeichnis. Die Bearbeitung ist mit einem beliebigen Editor möglich, der Dateibäume unterstützt. Alternativ können Nutzer ihre Tasks im TOML-Format bearbeiten. Außerdem verfügt pueue über eine neue Darstellung der Aufgabenzustände. Sie ist mit bisherigen Versionen inkompatibel. Daher müssen Anwender den Daemon beim Update neu starten. Dabei gehen die Zustände verloren.
pueue bekommt NetBSD-UnterstĂĽtzung
Anders als in Terminal-Multiplexern arbeitet pueue die Befehle nacheinander ab, anstatt sie in mehreren Terminals gleichzeitig auszuführen. Nutzer können selbst festlegen, wie viele Aufgaben parallel laufen sollen, um so die Systemlast zu steuern. Weiterhin können sie Tasks jederzeit pausieren und wiederaufnehmen. Eine Aufgabenübersicht zeigt ihnen die derzeit laufenden und wartenden Tasks.
Videos by heise
Nutzer können die Aufgaben aus jedem beliebigen Terminal einer Maschine kontrollieren und auch ohne aktive SSH-Verbindung arbeitet der Daemon die Aufgaben selbstständig ab. In der neuen Version gab es Stabilitätsupdates, einige Bugfixes und die Unterstützung für NetBSD. Weitere Releases stehen für Windows, macOS, Linux zur Verfügung. Alle Informationen zur neuen Version finden sich im Changelog auf GitHub. Ebenfalls in Rust geschrieben ist das KI-Terminal Warp, das nun für Windows verfügbar ist.
(sfe)