Ver.di kritisiert das geplante IT-Outsourcing der Stadt Wiesbaden

Stadt und Siemens Business Service wollen eine gemeinsame GmbH grĂĽnden.

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  • Torge Löding

Die Gewerkschaft Ver.di ist der Auffassung, dass der Vertrag, den die Stadt Wiesbaden mit der Siemens-Tochter Siemens Business Services zur Auslagerung der städtischen IT-Abteilung geschlossen hat, noch lange nicht unterschriftsreif sei. "Entgegen der jüngsten öffentlichen Darstellungen des zuständigen Dezernenten Detlev Bendel sind grundlegende Fragen der Personalüberleitung, wie auch organisatorische Rahmenbedingungen, noch längst nicht abschließend geklärt", heißt es in einer Mitteilung.

Die Verhandlungen zwischen dem Magistrat und den Arbeitnehmervertretern zur Gründung einer GmbH zwischen Stadt und SBS, in welche die IT-Beschäftigten verschoben werden sollen, seien jetzt in der entscheidenden Phase. Dabei gehe es darum, "sozial verträgliche Bedingungen für die betroffenen Mitarbeiter auszuhandeln. Betroffen sind den Angaben zufolge 64 Beschäftigte, die in 30 Ämtern rund 70 Server und 3500 PCs betreuen. (tol)