Web-Tipps: Melodien malen
Mit DrawBeats & Draw.Audio kann man per Klick Melodien und Rhythmen malen anstatt Noten zu schreiben – ganz ohne Notenkenntnisse und gut zum Ausprobieren.
- Dorothee Wiegand
Besucher der Site DrawBeats benötigen keine Notenkenntnisse, um eigene kleine Audiosequenzen zu komponieren. Zum Einstieg hört man in die Melodien anderer Nutzer hinein, die links neben dem Hauptfenster zur Auswahl erscheinen. Schnell wird klar: Die Reihen des Musters aus bunten Punkten stehen für unterschiedlich hohe Noten, die Spalten für einzelne Beats, auf denen die Melodie basiert. Fertige Melodien kann man aufzeichnen und im quelloffenen Format .webm, einem Containerformat für Multimediainhalte, herunterladen. Um das Muster in DrawBeats mit anderen zu teilen, lässt sich alternativ eine URL zur aktuellen Komposition generieren und weitergeben.
Bei Draw.Audio liegt der Fokus weniger auf dem erzeugten Rhythmus und stärker auf der Melodie. Ansonsten ist die Handhabung ähnlich. Der Besucher platziert blaue, rote, grüne oder lilafarbene Kästchen ins Hauptfenster. Auch hier steht die Höhe innerhalb einer Spalte für die Tonhöhe, je nach Kästchenfarbe klingen Töne jedoch unterschiedlich. In den Settings links daneben lassen sich Tonarten, Effekte und Filter wählen. Die Handhabung ist nicht ganz so selbsterklärend wie bei DrawBeats, dafür bieten sich vielfältigere Möglichkeiten. Auch Draw.Audio generiert auf Wunsch einen Link zum fertigen Werk.
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(dwi)