3ds max 7 primär für Spiele-Entwickler

Mit der kommenden Version 7 orientiert sich das 3D-Programm 3ds max weiter an den Bedürfnissen von Spiele-Designern.

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Von
  • Gerald Himmelein

Kurz vor der 3D-Messe Siggraph kündigt Discreet die Version 7 seiner 3D-Software 3ds max an. Zu den wesentlichen Neuerungen gehört die Integration des bislang separat verkauften Animationswerkzeugs Character Studio und die erweiterte Unterstützung von Normal Mapping, einer Texturierungsoption für 3D-Spiele.

Bei Normal Mapping handelt es sich um eine erweiterte Form des Bump Mappings, die den Lichteinfall in drei Achsen mit einer RGB-Textur simuliert. Allerdings beherrscht auch schon die aktuelle Version von 3ds max Normal Mapping mit Hilfe eines Zusatzmoduls, das registrierte Anwender von der Discreet-Website bekommen können. Normal Mapping kommt unter anderem bei Spielen wie Doom 3 und Far Cry zum Einsatz.

Weiterhin soll 3ds max 7 den Renderer Mental Ray 3.3 integrieren und einen Edit Poly Modifier zur schnelleren Erzeugung polygonaler Objekte bereitstellen. Zur Arbeitserleichterung sollen auch ein Pinselwerkzeug für Selektionen und eine Erweiterung der magnetischen Hilfskoordinaten dienen.

Die englischsprachige Version von 3ds max 7 erscheint laut Hersteller im Laufe des Herbsts und soll rund 3500 US-Dollar kosten. Die Upgrade-Preise beginnen bei 800 US-Dollar. Lokalisierte Versionen hat der kanadische Hersteller für das Jahresende angekündigt. (ghi)