Maker Bits: Software, Hardware und Infos für Maker

Sonderausgabe mit Suchanzeige und Beifang in Form von kleinen Tools, neuer Hardware und spannenden neuen oder alten Themen.

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KI Bild mit Maker Display, Eule gesucht

(Bild: Erzeugt mit KI von ChatGPT durch Make / caw, Eule Maker Media)

Lesezeit: 3 Min.
Inhaltsverzeichnis

Wenn ich für Artikel oder meine eigenen Projekte recherchiere, dann finde ich oft nicht nur eine passende Lösung im Netz, sondern auch noch Links, Videos, Software oder Hardware, die mich zu neuen Projekten inspirieren. Ich merke mir solche Stellen am liebsten in einem Messenger, den ich von allen Geräten aus erreichen kann. Die Links werden dann unter Freunden, Familie und Kollegen geteilt. Hier mal der Fang der letzten Zeit, habt ihr auch solche Tipps? Dann gerne in den Kommentaren posten.

Zuerst aber mal etwas in eigener Sache: Wir sind ja als "Deutschlands gefährlichstes DIY-Magazin" bekannt. Dieses Mal haben wir es aber übertrieben. Die Idee, unsere animatronische Posteule im Terminator-Look mit einer KI auszustatten, ist leider schiefgegangen. In einem unbeobachteten Moment am Ende der Maker Faire Ruhr ist sie ihrem an sich unzerbrechlichen Polycarbonat-Kasten entkommen und nun im Raum Dortmund unterwegs.

Haltet den Vogel auf keinen Fall auf und meldet uns Sichtungen direkt hier in den Kommentaren. Schwachstellen hat sie kaum, vielleicht findet ihr eine in den Bauplänen. Anscheinend bewegt sich die Eule in Richtung Hannover, und wir fürchten um die Sicherheit unserer Leser und der Redaktion. Eventuell hatte die partielle Sonnenfinsternis am Samstag auch einen negativen Effekt auf den verbauten ESP32 C8 Chip.

Die partielle Sonnenfinsternis wurde von der Firmware auf meinem Android-Phone rausgerechnet. Aber der Lensflare verrät die Manipulation.

Nun aber weiter mit den Meldungen.

Prusa hat in einem "Prusa Dev Diary" eine revolutionäre Methode bekannt gegeben, mit der Filament direkt am Drucker recycelt werden kann. Dabei werden alle Drucker ab dem MK4 unterstützt. Ein Kit, um die nötige Hardware zu erhalten, ist ab sofort im Shop verfügbar.

Ein Teil der Hardware. Zusätzlich muss noch ein Stepper zum zurückspulen des Filaments eingebaut werden.

(Bild: Prusa, YT)

Ursprünglich als Erweiterung zum "Cancel Object" Feature gedacht, ist es inzwischen für alle Druckobjekte verfügbar.

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Das beliebte WLED-Projekt, mit dem man auf einfachste Weise Lichtinstallationen aufbauen kann, hat bekannt gegeben, dass Google (in der Mitteilung mit Schreibfehler "Googel") das WLED-Projekt übernimmt.

(Bild: WLED Discord)

Google möchte es in sein Google-Home übernehmen. Damit soll WLED schneller und (noch!) einfacher werden. Damit das gelingt, werden wohl Alexa und Hue-Support entfernt, später dann auch Home Assistant und MQTT, die nicht mehr nötig sind.

Durch Googles Open Source Commit wird WLED bis Ende des Jahres noch für alle verfügbar sein, also ladet schnell eine aktuelle Version herunter, solange das Abomodell nicht aktiv ist. 2026 wird es Abos von einem Euro pro Monat (5 LEDs, 0.99 US-Dollar) bis zu "unbegrenzt" (leider nur 100 LEDs, aber man kann mehrere Abos abschließen, vergünstigt!) geben.

Bereits Ende März wurde vom Spiegel gemeldet, dass ein niederländischer Hersteller von Betonblöcken zur Abgrenzung von Veranstaltungen von Lego wegen Markenrechten verklagt wird. Lego war bisher eine beliebte Art und Weise, wie man Prototypen mittels Klemmbausteinen aufbauen konnte.

Symbolbild: Kein Beton! Kann Spuren von anderen Klemmbausteinen enthalten.

Die Betonblöcke sollen dank eines Noppensystems (bei den Noppen ist Lego besonders empfindlich) sich "mühelos stapeln" lassen und so "eine stabile Konstruktion" bilden. Leider vergleichen die Niederländer ihre tonnenschweren Betonkonstrukte immer wieder mit Klemmbausteinen der dänischen Firma Lego, was auch schon den "Held der Steine" in Bedrängnis brachte.

(caw)