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Geräteverwaltung: Diverse Attacken auf Dell Wyse Management Suite möglich

Mehrere Sicherheitslücken gefährden die Dell Wyse Management Suite. Sicherheitsupdates schützen Systeme.

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Frau klickt leuchtenden "Update"-Schriftzug

(Bild: Alfa Photo/Shutterstock.com)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Angreifer können an mehreren Schwachstellen in der Geräteverwaltungssoftware Dell Wyse Management Suite ansetzen und auf eigentlich abgeschottete Informationen zugreifen oder sogar Schadcode ausführen.

In einem Beitrag listen die Entwickler die in der Ausgabe 5.1 geschlossenen Sicherheitslücken auf. Alle vorigen Versionen sollen verwundbar sein. Mehrere ältere Schwachstellen betreffen die Komponente MongoDB. Hier sind unter anderem DoS-Attacken möglich (CVE-2022-4904, Risiko "hoch").

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Die verbleibenden Lücken betreffen die Geräteverwaltungssoftware direkt. An dieser Stelle könnte etwa ein Angreifer mit Fernzugriff ohne Authentifizierung ansetzen, um Informationen einzusehen (CVE-2025-29981, Risiko "hoch").

Für die weiteren Schwachstellen gilt der Bedrohungsgrad "mittel". Hier sind unter anderem DoS-Angriffe (CVE-2025-27694) und Schadcode-Attacken (CVE-2025-27692) vorstellbar. Ob es bereits Attacken gibt, geht aus Dells Meldung nicht hervor. Unklar bleibt auch, an welchen Parametern Admins bereits erfolgte Angriffe erkennen können.

(des)