GFN meldet Insolvenz an

Als Grund gibt der Computer-Schulungsanbieter gescheiterte Finanzierungsverhandlungen für die Abwicklung eines Großauftrags an.

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Der Computer-Schulungsanbieter GFN AG hat gestern beim Amtsgericht Stuttgart Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Grund seien gescheiterte Finanzierungsverhandlungen, teilte das Unternehmen mit. Ein Abschluss wäre für die Abwicklung eines Großauftrages "zwingend notwendig" gewesen. Der Insolvenzantrag gelte auch für die Tochtergesellschaften GFN e-Learning AG, rent a trainer GmbH, GFN Training GmbH, Dreieich sowie GFN College GmbH. Nach der Einsetzung eines Insolvenzverwalters durch das Amtsgericht will das Unternehmen über weitere Schritte informieren.

Die GFN hatte Mitte vergangenen Jahres mitgeteilt, dass sich der Konzernumsatz im Jahr 2002 auf 20 Millionen Euro nach 32 Millionen Euro im Vorjahr verringert hatte. Der Konzern-Jahresfehlbetrag hatte im Jahr 2002 rund 8,5 Millionen Euro (Vorjahr minus 15 Millionen Euro) betragen. Die Zahl der Mitarbeiter war von 220 auf 113 gesunken. Ende vergangenen Jahres hatte GFN mit der Übernahme eines Unternehmens fünf neue Standorte in den ostdeutschen Bundesländern bekommen. (anw)