Telecomkonzern Qwest in den roten Zahlen
Ursache für drastisch gestiegene Verluste waren stark rückläufiges reguläres Telefongeschäft und hohe Sonderbelastungen; im Ferngesprächsgeschäft und bei DSL-Internetzugängen legte der Konzern zu.
Der amerikanische Telecomkonzern Qwest Communications International Inc. hat wegen ihres stark rückläufigen regulären Telefongeschäfts und hohen Sonderbelastungen einen drastisch höheren Verlust verbucht. Das in Denver (Colorado) ansässige Unternehmen erhöhte hingegen die Zahl der Kunden mit Internetzugang per DSL deutlich und legte auch im Ferngesprächsgeschäft kräftig zu.
Der Quartalsumsatz fiel im zweiten Quartal 2004 gegenĂĽber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt um 4,3 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Qwest verbuchte einen Quartalsverlust von 776 (Vorjahr: 64) Millionen Dollar oder 43 (vier) Cent je Aktie. Es gab Sonderbelastungen von 487 Millionen Dollar oder 27 Cent je Aktie, davon 300 Millionen Dollar fĂĽr RĂĽckstellungen fĂĽr Rechtsstreitkosten und 127 Millionen Dollar oder sieben Cent je Aktie fĂĽr den Personalabbau.
Der Halbjahresumsatz schrumpfte um 4,1 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar. Es gab rote Zahlen von 1,1 Milliarden Dollar oder 61 Cent je Aktie gegenĂĽber einem Gewinn von 88 Millionen Dollar oder fĂĽnf Cent je Aktie in den ersten sechs Monaten 2003. (dpa) / (jk)