BetrĂĽger senden E-Mails im Namen der Steuerverwaltung

Das saarländische Finanzministerium warnt vor falschen E-Mails im Namen des Steuerzentralamts. Betrüger fordern Bürgern zur Zahlung von Mahngebühren auf.

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Eine Person macht eine Steuererklärung am Laptop und rechnet mit einem Taschenrechner nach

(Bild: Fah061043/Shutterstock.com)

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  • dpa

Das saarländische Finanzministerium warnt vor gefälschten E-Mails mit Zahlungsaufforderungen, die vermeintlich im Namen des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) verschickt werden. So versuchen Betrüger an persönliche Informationen und Geld von Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen.

Die gefälschten E-Mails werden nach Angaben der Behörde von verschiedenen Absenderadressen wie "news@bzst-infos.de" oder "info@bzst-zahlungsfrist.com" versendet. In der Betreffzeile steht zum Beispiel "Hinweis zur verspäteten Abgabe der Einkommensteuer 2023". Die E-Mails enthalten häufig ein PDF-Dokument, das einen Bescheid des BZSt darstellen soll. Die Empfänger werden dazu aufgefordert, auf einen Link zu klicken oder eine Zahlung zu leisten, um angebliche Strafen für eine verspätete Abgabe der Steuererklärung zu begleichen.

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Das Finanzministerium warnt: "Sollten Sie solch eine E-Mail erhalten, empfehlen wir, das beigefügte Dokument nicht zu öffnen und die E-Mail unverzüglich zu löschen. Die Steuerverwaltungen werden in einer E-Mail niemals Informationen, wie die Steuernummer, Kontoverbindungen, Kreditkartennummern, PIN oder die Antwort auf Ihre Sicherheitsabfrage, anfordern."

(mack)