Durchtrenntes Fernverbindungskabel sorgte für Störungen
Eine zweimal durchtrennte Telekom-Leitung hat Montag und Dienstag den Fernsehempfang in Thüringen gestört; betroffen war auch der Datenverkehr des Hochschulforschungsnetzes sowie Telefon- und Internetverbindungen in Sachsen.
Eine zweimal durchtrennte Fernverbindungsleitung der Deutschen Telekom hat am Montag und Dienstag den Fernsehempfang in weiten Teilen Thüringens gestört. Betroffen von dem Kabelschaden waren auch der Datenverkehr des Forschungsnetzes der Hochschulen sowie Telefon- und Internetverbindungen auch in Sachsen, sagte Telekom-Sprecher Walter Genz. Sofort geschaltete Ersatzleitungen konnten das hohe Datenaufkommen nur teilweise auffangen.
Die meisten Schäden an den Leitungen konnten am Montag bis 22.00 Uhr behoben werden. Die Reparaturen an der Fernseh-Übertragung dauerten am Dienstag noch an, sodass der Empfang von Sendern wie ARD und Pro Sieben teilweise noch gestört ist. Wie viele Haushalte von den Störungen betroffen waren, ist nach Angaben des Sprechers noch unklar.
Zu dem Massenausfall kam es, weil die Fernleitung gleich zweimal getroffen wurde. Das erste Mal wurde das Kabel am Montagmittag bei Bauarbeiten in der Nähe von Masserberg (Kreis Hildburghausen) beschädigt. Wenige Stunden später durchtrennte ein Tiefpflug, der bei Plaue (Ilm-Kreis) mit dem Verlegen eines anderen Kabels beschäftigt war, die gerade reparierte Leitung noch einmal. (dpa) / (jk)