Bundeswettbewerb Informatik geht in die 23. Runde

Beim diesjährigen Wettbewerb können sich Schüler unter anderem mit der Frage beschäftigen, wie wasserdicht Schweizer Käse ist.

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Die Gesellschaft für Informatik (GI) und die IuK-Gruppe der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) schreiben zum 23. Mal den Bundeswettbewerb Informatik aus. Bis zum 15. November können Jugendliche die Aufgaben der ersten Runde lösen, die nun an die Schulen versandt wurden und auch im Internet erhältlich sind. Der Bundeswettbewerb will Jugendliche zum konstruktiven Umgang mit Computertechnik anregen. Bei der diesjährigen Ausschreibung sind vor allem Auszubildende der IT-Berufe angesprochen, für die ein Sonderpreis ausgeschrieben wurde.

"In diesem Jahr geht es darum, den tratschenden Bewohnern des Planeten Chato beim Vermeiden von Charmefehlern zu helfen, kosmische Kalender zu berechnen, die Frage nach der Wasserdichtigkeit von Schweizer Käse zu beantworten, Schüler bei der Zusammenstellung möglicher Aufgaben für Matheklausuren zu unterstützen und dem TV-Fan Frank Zapper eine Gewinnchance beim Late-Night-Quiz zu ermöglichen", schreiben die Veranstalter. Die erstmalig gestellte "Junioraufgabe" richtet sich an Teilnehmer im Alter bis 16 Jahre. Sie sollen aus dem Textmaterial einer Faust-Szene neue Wortschöpfungen generieren.

Zum Erreichen der zweiten Runde sind allein oder in der Gruppe mindestens drei Aufgaben zu lösen. In der ersten Runde werden erste und zweite Preise und Anerkennungen vergeben. Die Erfolgreichen der zweiten Runde nehmen in etwa einem Jahr an der Endrunde teil, die das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut mit Unterstützung der SAP AG ausrichten wird. Dort winken weitere Preise und der Bundessieg, der mit der Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes verbunden ist. Die jüngeren Endrundenteilnehmer können sich für das Team qualifizieren, das Deutschland bei der Internationalen Informatikolympiade 2006 in Mexiko vertreten wird. (anw)