Streik bei France Telecom
Die Gewerkschaften der Mitarbeiter der France Telecom haben für heute zu einem eintägigen Generalstreik gegen die Privatisierung der Telefongesellschaft aufgerufen.
Die Gewerkschaften der Mitarbeiter der France Telecom haben für heute zu einem eintägigen Generalstreik gegen die Privatisierung der noch mehrheitlich in Staatshand befindlichen Telefongesellschaft aufgerufen. Der Protest richtet sich gleichermaßen gegen eine Verschlechterung der Arbeitsverträge. Der französische Staat hat beschlossen, etwa zehn Prozent seiner Anteile zu veräußern und die Beteiligung damit auf unter 50 Prozent zu bringen.
Zu dem Streik hatten zunächst die Gewerkschaftsverbände CGT, SUD, Force Ouvriere, CFDT und CFTC aufgerufen. Jetzt schlossen sich auch die CFE-CGC und die FNSA-PTT an. In den frühen Morgenstunden hatte die Beteiligung nach Berichten in französischen Medien bei knapp 20 Prozent gelegen, aktuelle Zahlen liegen nicht vor. In den vergangenen Jahren hat der Konzern weltweit im großen Stil Arbeitsplätze gestrichen. Im Jahr 2003 waren es 13.100 Jobs, in diesem Jahr sogar 14.500. (tol)